Deutsches Elektroauto mit Methanol-Brennstoffzelle geht in Serie!

Im letzten Jahr (September 2019) hatten wir auf die Entwicklung der Sportwagenmanufaktur GUMPERT AIWAYS AUTOMOBILE GmbH in Ingolstadt aufmerksam gemacht.(hier alter Bericht)

GUMPERT AIWAYS AUTOMOBILE GmbH baut Elektrofahrzeuge, wohl besser gesagt vollelektrisch betriebene Supersportwagen (zum Stückpreis ab Werk von EURO 407.000,- ), die keine Ladesäule brauchen, keine Reichweitenbeschränkung haben oder stehen bleiben, wenn die Batterie leer ist.. Fahrzeuge, die die vorhandene Infrastruktur der Tankstellen problemlos weiter nutzen könnten.

Vorerst jedoch: Zitat aus Gumpertveröffentlichung vom 15.03.2020: “Betankt werden kann das Fahrzeug mit handelsüblichem Methanol.
Die Versorgung ist für die Kunden im ersten Jahr nach Auslieferung kostenfrei. Ein Über-Nacht-Lieferservice ist für den exklusiven Kundenkreis in Deutschland, Österreich und der Schweiz installiert und wird momentan europaweit ausgebaut. Die Regionen Nordamerika und Naher Osten werden derzeit ebenso aufgebaut”.

Eigentlich sollte das fertige Serienmodell “Nathalie” auf dem Genfer Autosalon dieses Jahr vorgestellt werden. Der Genfer Autosalon wurde aber ebenfalls wegen der weltweiten Coronapandemie-Lüge abgesagt. So war nur eine Präsentation in Ingolstadt möglich, die aber auch via Internet zu sehen war – s. Video ganz unten. Die Auslieferung der Fahrzeuge soll ab dem ersten Halbjahr 2021 beginnen.

Was soll nun die Vorstellung eines Supersportwagens, der über 400.000,- Euro pro Stück kostet, hier auf der Seite slimlife.eu?

Da sich schon einige wenige Seelen – nach meinem ersten Bericht über diese Technik – darüber mokiert haben, warum ich hier auf dieser Seite so einen Supersportwagen vorstelle, der Hintergrund bzw. die Motivation dafür ist:

1. Diese Antriebstechnik – eine Methanol-Brennstoffzelle produziert onboard den Strom für die Pufferbatterien, die die Elektromotoren mit Strom versorgen. Ist also eine wesentlich bessere, weil insgesamt sauberere und praktikablere Antriebstechnik als die verheerende Lithiumionenbatterietechnik mit Ladestationen. (Woher soll denn der Strom für 40 Millionen oder mehr elektr. betriebene Kraftfahrzeuge kommen? Etwa von den Vogelschreddern und Schönwetter-Solarpaneelen?)

2. Was in einem Supersportwagen funktioniert, geht auch in einem Ober- oder Mittelklassefahrzeug oder in einem Klein- oder Kleinstwagen. Bei Massenproduktion ist das auch nicht einmal teurer – bin ich mir ziemlich sicher.

3. Den Machern, Visionären und Kämpfern für ihre Ideen von echter Innovation gebührt der höchste Respekt. In diesem Fall Roland Gumpert, Ingenieur und verantwortlicher Geschäftsführer (CEO) der GUMPERT AIWAYS AUTOMOBILE GmbH.

Deswegen weise ich auf solche Techniken hin.!

Diese Technik hätte Roland Gumpert allein auch kaum verwirklichen können. Einerseits die sicherlich horrenden Entwicklungskosten und andererseits das sachkundige Personal, also Ingenieure und Techniker, die dazu fähig sind.

Aufgrund seines beruflichen Werdegangs (u. a. für VW/Audi Chinageschäft – alles auf der Internetseite von Gumpert nachlesbar) sind ihm seine Kontakte in China höchst dienlich gewesen, so dass er den richtigen chinesischen Partner dafür gefunden und wohl auch überzeugt hat – AIWAYS (mehr dazu ebenfalls auf der Gumpertseite nachlesbar, Links ganz unten).

Ich vermute einmal, dass auch kein deutscher Autokonzern technisch/fachlich dazu in der Lage gewesen wäre, zusammen mit Roland Gumpert, seine Vision/Technik umzusetzen.

Die deutschen Autokonzerne haben die Elektromobilität, wie auch die Wasserstofftechnik, gänzlich verschlafen. Als sie dann mal “erwacht wurden”, setzen sie prompt auch auf die falsche Technik – Lithiumionenbatterien mit Ladesäulenidiotie – eine Totgeburt, wie jeder weiß, der mal etwas weiter nachdenkt.

Für mich ist diese Methanol-Brennstoffzellentechnik auf jeden Fall die sinnvollere Technik. Wie auch ein paar andere Techniken, auf die wir schon hingewiesen hatten.

Herr Roland Gumpert bringt es auch in nachfolgendem Video auf den Punkt:

Das Video zur Präsentation in Ingolstadt:

Internetseite rolandgumpert.com: https://www.rolandgumpert.com/

Fotos: Schnappschüsse Gumpertvideo


3 thoughts on “Deutsches Elektroauto mit Methanol-Brennstoffzelle geht in Serie!”

  1. Ich habe mir mal angesehen was so alles in Wiki über Methanol steht.
    Herstellung, mögliche Verwendung, Umweltverträglichkeit und mehr sind dort beschrieben.
    Mein erster Eindruck: Nicht sehr viel besser als Benzin oder Diesel, nur viel teurer.
    Es gibt Vor- und Nachteile. Letztendlich halte ich es für “nicht das gelbe vom Ei”, und für ein Blendwerk.
    Laut Wiki gibt es die Methanol-Brennstoffzellentechnik schon im Kleinen, z.B. im Campingbereich.
    Nur — wer sich ein Auto für 400.000 Euro leisten kann wird nicht auf den Literpreis des Sprits achten, der Otto-Normalverbraucher schon.

    1. Stimmt, dass Otto Normalverbraucher auf den Preis schauen muss. Methanol wird an Tankstellen bspw. kaum oder gar nicht angeboten. Bei Massenproduktion solcher Technik dann wohl schon, womit auch der Preis sinken würde. Aber: Darum geht es gar nicht. Denn: Mann könnte statt Methanol besser Wasserstoff verwenden. Und zwar H2 der onboard hergestellt wird in völlig ausreichender Menge. Kein Tanken, keine Drucktanks, nur Wasser tanken. Das geht seit gut 30 Jahren, erst 2013 durch indische Wissenschaftler bestätigt, dass die damalige Elektrolysetechnik von Stanley Meyer genau so funktioniert hat. Aber: Der wird jetzt sogar noch von Walter Jenkins getoppt – braucht gar keine Elektrolyse mehr und nur “winzige” Menge Strom um onboard genug H2 herzustellen hier nachzulesen http://www.slimlife.eu/wordpress/2020/01/h2-global-verbrennungsmotoren-laufen-mit-100-wasser/#more-4655 Wer´s nicht glaubt, kann ja rüberfliegen und sich selbst überzeugen.

      1. Die Nutzung von Wasserstoff halte ich für das Nonplusultra.
        Wasserstoff gibt es überall, es ist ein Grundbaustein des Universums.
        Meines Wissens nach gibt es Wasserstoff auf der Erde aber nur in gebundener Form, wie z.B. im Wasser.

        Technisch ist es möglich Wasser in reiner Form oder als Knallgas herzustellen, z.B. durch Elektrolyse.
        Stanley Meyer & Co. haben Möglichkeiten gefunden dies mit geringstem Energieverbrauch zu realisieren.
        Ebenso Daniel Dingle, der mit seinem Wasserstoff-Auto bekannt wurde.
        Meist ist die Rede von speziellen Elektroden und gepulster Hochspannung.

        In der Öffentlichkeit ist es leider so, dass Wassersoff als super gefährlich und unbändig angesehen wird.
        Dies wird meiner Meinung nach absichtlich suggeriert um die Herstellung und Nutzung von Wasserstoff als sehr teuer darzustellen – zumindest für den Endverbraucher.

        Dabei ist Wasserstoff in reiner Form nicht gefährlicher als z.B. Erdgas oder Propan oder Butan.
        Wie bei jedem brennbaren Gas muss man beim Umgang Regeln einhalten damit nichts Ungewolltes passiert.

        Im TV gab es einen Bericht, dass Gelder zur „Erforschung“ der Wasserstoffnutzung offiziell bereitgestellt wurden.
        Ich frage mich ob es dabei wirklich um die eigentliche Nutzung geht oder um bei der Nutzung einen möglichst hohen Profit zu erzielen.

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