Magnetmotor Projekt – Entwicklertrio sucht Unterstützung!

Vorwort:

Magnetmotoren hat es ja diverse gegeben und gibt es auch noch aktuell. Welche definitiv funktioniert hatten bzw. aktuell auch funktionieren, kann ich nicht beurteilen.

Auch in unserem Freundeskreis hat es mehrere Versuche gegeben, einen Magnetmotor zu entwickeln. Diese Projekte sind allesamt aus unterschiedlichsten Gründen – Zeit- und/oder Geldmangel, Krankheit, Ableben, technisches Scheitern usw. – wieder eingestellt worden.

Allerdings möchte ich auch darauf hinweisen, dass ein Magnetmotor – wenn er denn funktioniert – und z. B. einen Stromgenerator oder gar ein Fahrzeug antreiben könnte, keine wirkliche Lösung ist. Es wäre nur eine Verlagerung der Probleme. Denn statt Erdöl aus der Erde zu pumpen, müssten dann die Rohstoffe, u. a. Seltene Erden, aus der Erde gebuddelt werden und würden nur neue Umweltzerstörung verursachen. Da ist die kalte Fusion oder LENR von Dr. Andrea Rossi die weitaus bessere Lösung. Diese Technik ist auch bereits vorhanden und marktreif.

Wenn aber die Plasmatechnologie der Keshe Foundation tatsächlich funktioniert und – wie Mehran T. Keshe behauptet – alle Rohstoffe mittels Plasmaphysik hergestellt werden können, sieht die Sache ganz anders aus.

Deswegen ist die Forschung/Entwicklung an Magnetmotoren auch jetzt noch sehr wichtig.

Darum bin ich froh, nachfolgend ein solches Projekt vorstellen zu können:

Drei gestandene Männer, technisch versiert und im Unruhestand befindlich, wollen hinter das Geheimnis des verschwundenen Lüling Magnetmotors kommen.

Zur Erinnerung hier nochmals das Video mit einer schematischen Darstellung des Lüling Magnetmotors. Aber die Theorie in diesem Video ist eben nur Theorie und sieht in der Praxis dann ganz schnell anders aus.

Link: https://www.youtube.com/watch?time_continue=10&v=BmGx_XQTOHw&feature=emb_logo

Nachfolgend nun Text, Fotos und Zeichnungen der Tüftlertruppe aus dem Raum Offenbach.

Sollten unter den Lesern dieser Seite Menschen sein, die ebenfalls Erfahrungen gesammelt und Tipps, Vorschläge, weiteres Wissen zum Projekt beisteuern könnten, so bitten die Tüftler um Kontaktaufnahme! Kontaktformular

Der Weg zum Magnetmotor

mit Text, Bilder und Zeichnungen
von Alfred Werz

Zu einem erfolgversprechenden Modell zählt für mich der Magnetmotorvon Friedrich Lüling.

Meine nachstehenden Vorschläge wurden von Herrn Franz Flick aufgebaut und real nachgeprüft.

Video:
Lüling Magnet Motor – UFA Wochenschau 1966 – German Federal Archive
von der 2. bis 4. Minute Link: https://www.youtube.com/watch?v=eIRvM_5fo2I

Herr Lüling beginnt mit den Worten:

„Es ist mir entgegen aller herkömmlichen Kenntnisse über den Dauermagneten schon 1954 gelungen, Dauermagneten zu neutralisieren. Der rotierende Anker wird von dem Magnetsystem angezogen bis kurz vor dem Punkt, wo er ihn festhalten will. Im selben Augenblick setzt das Neutralisieren der Magneten ein, so dass der Anker ohne jegliche Rückzugskraft, ohne jeglichen Restmagnetismus sich herausdreht.“
Die Umdrehung des Magnetmotors beträgt 290 U/Min. In dieser Zeit wird die Magnetkraft 580 x neutralisiert.

Das war für uns die entscheidende Botschaft.

Magnetische Kräfte lassen sich steuern

Es ist natürlich nicht möglich einen normalen einzelnen Permanentmagnet aus- oder einzuschalten.
Dazu sind zwei Dauermagnete notwendig. Oder anders gesagt, der magnetische Fluss kann nur umgelenkt werden.

Wie das geht möchte ich Ihnen mit den Bildern 1 und 2 ganz einfach erklären.
Dazu habe ich folgenden Versuch aufgebaut.

Neutralisierung eines Magnetsystems
aktiv                                             passiv

Bild 1                                     Bild 2

Magnetsystem aktiv Bild 1
Die beiden Magnete sind parallel eingesetzt. Die Summe der magnetischen Feldlinien aus beiden Magneten dringt nach außen und hält die beiden Anker fest. Es geht noch besser, indem man dem Magnetsystem nur einen Anker anbietet, dieser wird dann doppelt so stark festgehalten. Als Beweis für die Kraft habe ich das Magnetsystem mit einem Draht an meiner Esszimmerlampe aufgehängt.

Magnetsystem neutral Bild 2
Die beiden Magnete sind antiparallel eingesetzt. Im Innern des Magnetsystems sind die magnetischen Kräfte kurzgeschlossen, das heißt, es dringen keinerlei magnetische Feldlinien nach außen, die beiden Anker sind abgefallen.

Diese beiden Darstellungen dienen nur als Vorversuch und Beweis, dass es auch uns gelungen ist ein Dauermagnetsystem von passiv auf aktiv umzustellen. Man muss also nur einen Magnet im System umdrehen.

Zwei Magnetsysteme bilden einen magnetischen Flip – Flop. Bild 3

 

Bei einem Magnetmotor, muss die Umschaltung gleichzeitig von zwei Magnetsystemen von passiv auf aktiv und wieder zurück kontinuierlich weitergehen, dabei wird jeweils der obere Magnet in beiden Magnetsystemen durch einen diametral magnetisierten Rundmagneten ersetzt. Die beiden unteren Quadermagnete bleiben unverändert.

Die beiden diametral magnetisierten Rundmagnete werden auf eine gemeinsame Steuerwelle montiert, wobei der 2. Rundmagnet im Drehwinkel von 180 Grad versetzt fixiert wird.
Wenn jetzt an der Steuerwelle gedreht wird, bewirkt die Versetzung der beiden Rundmagnete im Winkel von 180 Grad eine kontinuierliche Umschaltung der beiden Magnetsysteme.

Die Rundmagnete richten sich immer in Richtung des magnetischen Kurzschlusses aus. Das Versetzen der Rundmagnete um 180 Grad bewirkt eine zueinander entgegengesetzte Richtung der Rückstellkräfte. Die Kräfte links- und rechtsdrehend wirken sich nur auf der Steuerwelle als Torsionskräfte aus und heben sich während der gesamten Umdrehung auf.

Somit beschränkt sich der Leistungsaufwand an der Steuerwelle nur auf die Reibungsverluste an den Achslagern. Genau mit dieser Erkenntnis lassen sich immer 2 gleiche Magnetsysteme egal wie kräftig diese Magnetsysteme auch sind, leistungslos ansteuern und umschalten. Das ist bewiesen.

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Bei weiteren Recherchen im Internet bin ich auf die astatische Nadel gestoßen.

Der italienische Physiker Leopoldo Nobili hat im Jahre 1825 das astatische Galvanometer erfunden. Mit dem konnte er den Einfluss des Erdmagnetfeldes oder sonstige störende Magnetfelder ausgleichen.

Die astatische Nadel,
wurde in der früheren analogen Messwerktechnik bei empfindlichen Messwerken eingesetzt, um den magnetischen Einfluss des Erdmagnetfelds oder sonst störender Magnetfelder auszuschalten.
Bei zwei antiparallel auf einer Welle montierten Kompassnadeln kann sich das Gebilde nicht mehr durch ein äußeres Magnetfeld ausrichten.
Wie soll das auch gehen?
Die obere Nadel will sich z.B. rechtsdrehend ausreichten.
Die untere Nadel will sich z.B. linksdrehend ausrichten.
Also entfällt die Ausrichtung.

 

 

 

 

Die Nadel wird nur noch gezielt durch den Einfluss der Messwerkspule ausgerichtet. Das Magnetfeld der Messwerkspule darf nur auf eine Nadel ausgerichtet sein. Als Gegendrehmoment und zur Rückstellung dienen die Stromzuführungsfedern der Messwerkspule.

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Weiter zu unserem Magnetmotor

Beim magnetischen FF entsprechen die diametral magnetisierten Rundmagnete den Kompassnadeln. Die feststehenden Magnete entsprechen dem Erdmagnetfeld.

Auf den Bildern 4 und 5 von Franz Flick ist ein noch im Zusammenbau befindlicher magnetischer Flip – Flop zu sehen.

                                                      Bild 5

Bei dem nächsten Test hat sich herausgestellt, sobald ein Anker eingebaut ist, ist das Verhalten wesentlich anders.
In diesem Zustand ist jetzt das augenblickliche passive System im magnetischen Kurzschluss und lässt so wie es soll seinen Anker los.
Das augenblickliche aktive Magnetsystem hat seinen Anker wie erwartet angezogen, und kommt jetzt über den Anker ebenfalls in einen magnetischen Kurzschluss. Somit befinden sich jetzt beide Magnetsysteme im magnetischen Kurzschluss und die gegen gerichtete Ausrichtkräfte sind nicht mehr vorhanden.
Ein Weiterdrehen an der Steuerwelle geht jetzt sehr schwer. Der Anker verbleibt mit all seiner Kraft in dieser Stellung. Durch ein gewaltsames Weiterdrehen an der Steuerwelle um 180° bewegt sich der Anker auch wieder um 90° weiter.
Franz hatte noch etwas Material und machte einen zweiten Flip – Flop den er um 45° versetzt in Verlängerung an die Wellen angebaut hatte.
Und siehe da, das Ergebnis hat sich wieder verbessert.
Das Weiterdrehen an der Steuerwelle geht etwas leichter wie vorher, die Ausrichtkräfte kommen wieder zurück. Der Anker dreht sich weiter.
Diesen Effekt nenne ich doppelte Astatik.
Auch uns geht irgendwann das Material aus und wir haben nicht mehr weiter gebaut. Vielleicht kämen die Ausrichtkräfte wieder zurück, wenn man den Motor mit 4 FF aufbauen würde? Diese 4 FF müssten dann nach allen Möglichkeiten im Winkel versetzt, oder gedreht aneinander auf einer Welle zusammengebaut werden?

An einem Typenschild des originalen Lüling Motors findet man die Bezeichnung
Type 4×4 Motor Nr. 3, was er uns damit sagen wollte bleibt für alle ein Geheimnis.
Vielleicht wird eine vierfache Astatik gebraucht?
Mit einer vollkommen anderen Mechanik hatte er sein Ziel erreicht.

Teil 2: Mit Tex, Bilder und Zeichnungen von Franz Flick:

Nachdem Alfred Werz eingehend das Prinzip der magnetischen Abschaltung in seine Ausführung erläutert hat, möchte ich dazu noch die praktischen Erfahrungen die ich bei den Aufbauten der Versuche gemacht habe beschreiben:

Betrachtet man dabei den Versuch von (Abbildung Bild 1) kann man in der Mitte einen runden Magneten (Diametralmagnet) – so genannt weil er durch seinen Durchmesser magnetisiert ist- erkennen. Eine Hälfte Nordpol andere Südpol. Dieser ist drehend in einem Eisengehäuse welches aus zwei Halbschalen die durch einen Luftspalt oder einem nicht magnetischen Material von einander getrennt sind gelagert. Diese Position (Nordpol-Südpol) jeweils zur Eisenhalbschale wird der Diametralmagnet niemals freiwillig einnehmen.

Stellung mit aktivem Diametralmagnet

Er versucht immer seine Pole kurz zu schließen wie auf Bild 2 erkennbar ist. Möchte ich seine Position ändern also wieder einschalten wie auf Bild 1 so brauche ich eine große Kraft.

Aber ein Magnetschalter der zum Schalten Kraft braucht macht keinen Sinn. Aber da gibt es einen Trick den Alfred Werz entdeckt hat. Den gleichen Magnetschalter auf der selben Welle nur den Diametralmagnet um 90° versetzt angeordnet. So will der eine Diametralmagnet rechts herum um sich kurz zu schließen und der andere links herum drehen, somit heben sich die beiden Kräfte auf (Neutralisation) und nun kann man die Welle mit den Magneten ganz leicht drehen.

Nun dachten wir die Lösung für einen Magnetmotor gefunden zu haben.
Einen Motor der funktioniert wie ein Elektromotor aber ohne Strom mit mechanischer Polschaltung.
Auf Bild 1 und 2 kann man zwei Eisenrotoren erkennen ( auch nochmal zwei für den zweiten Magnetschalter) die gekoppelt über Zahnräder mit einer Übersetzung von 1 : 2 den Magnetschalter bei Drehung immer wieder an der richtigen Stellung ein und aus schalten.

Den Nachteil der Aufteilung der Magnetkräfte an den zwei bzw. vier Schalter-Ausgängen haben wir wie auf Bild 3 ersichtlich so gelöst, dass wir mit einen Zusatzmagneten (auf die Stärke des Diametralmagneten abgestimmt) die Eisenhalbschalen überbrückt haben. Dadurch addieren sich beide Magnetkräfte an einem Ausgang beim Einschalten und löschen sich beim Ausschalten.

Das Bild 3 zeigt jeweils zwei Rotoren und zwei Schalter ebenfalls mit Wellen über Zahnräder 1 : 2 übersetzt verbunden.
Auf Bild 4 eine Version mit 4 Magnetschaltern die viermal pro Umdrehung ein und aus schalten.

Das noch zu lösende Problem ist die Neutralisation.

Bei der Neutralisation verspanne ich sozusagen das Drehmoment der Beiden Diametralmagneten zueinander und fixiere diese Stellung mit den Zahnrädern. Auf Bild 4 ersichtlich vier ideale Schaltstellungen, zwei aus und zwei ein. Will ich diese Neutralisieren, muss ich immer zwei der Magnetschalter also auch Diametralmagneten zueinander „verspannen“. Das heißt, ich hab ein Schaltbild das nicht mehr zum richtigen Zeitpunkt ein und aus schaltet.

Das eigentliche Problem dabei ist wenn ich einen Magnetschalter mit dem anderen „verspanne“ erhalte ich jeweils eine andere Winkelstellung des Diametralmagneten im Halbschalengehäuse wenn dabei am Magnetausgang Eisen (Rotor) steht oder wenn der Ausgang frei ist. Das heißt, hat der Rotor den augenblicklichen aktiven Magnetausgang erreicht, kann sich das System nicht mehr weiter bewegen, weil es durch den Rotor selbst in den magnetischen Kurzschluss gelangt ist.

In diesem Zustand befinden sich jetzt beide Systeme im magnetischen Kurzschluss.
Das heißt weiter, die hilfreiche entgegen gerichteten Ausrichtkräfte bestehen nicht mehr.
Zum weiter-drehen an der Steuerwelle müsste jetzt die Kraft zum Lösen von 2 magnetischen Kurzschlüssen aufgewendet werden. Das System sitzt fest.

Wir als Team, Alfred Werz, August Spitzfaden und Franz Flick werden unser Vorhaben mit der mechanischen Auskopplung etwas ruhen lassen neu überdenken. Es gibt noch zwei weitere Eigenschaften aus dem magnetischen FF die wir als neu Energie Harvesting- Projekte für möglich halten.
Diese sind: 1. Die Nutzung der Torsionskraft auf der Steuerwelle zwischen den Steuermagneten.
2. Die Nutzung des sich ständig ändernden magnetischen Flusses in den eisernen Verbindungen

 

Versuch der magetischen Abschirmung

1 Rotor ( Eisen)
2 Stator ( Eisen)
3 Abschirmblech ( Eisen)
4 Magnete ( 5 x 10 x 30 mm)

Der Rotor wird beim Eindrehen von dem Abschirmblech angezogen, dabei sollte wenn sich beide Magnete gegenüber stehen durch das Abschirmblech eine Neutralisation der beiden Magnete erfolgen, so dass der Rotor ohne Hemmung weiter dreht und nach dem der Rotormagnet das Schirmblech verlässt in den Abstoßbereich der beiden Magnete gerät und weiter gestoßen wird.
Leider konnte trotz aller möglichen Versuche mit Kürzung des Abschirmblechs oder ändern der Abstände, oder Anbringung mehrer Statormagnete keine Rotation erreicht werden. Soviel zur Magnetischen Abschirmung,

Wer Ideen hat, Hilfen irgendwelcher Art anbieten kann, möchte bitte über unser Kontaktformular eine Mitteilung schicken.


2 thoughts on “Magnetmotor Projekt – Entwicklertrio sucht Unterstützung!”

  1. Zu dem Problem der festsitzenden, bzw. sehr schwer drehbaren Steuerwelle ist mir etwas eingefallen was eventuell hilfreich sein kann.
    Man muss dabei nur etwas umdenken.
    Zitat: „Diese Position (Nordpol-Südpol) jeweils zur Eisenhalbschale wird der Diametralmagnet niemals freiwillig einnehmen.“
    Diese Stellung ist aber die eigentliche Grundstellung, also der Totpunkt an dem der Magnet in beide Richtungen kippen kann.

    Herr Alfred Werz wird sich sicher noch an die Erklärungen von Herr Kromrey (Molekularstromrichter) in Bezug auf die Pendelwirkung bei Magneten erinnern.
    Beim FF wird nur nicht das Eisen bewegt, sondern der Magnet – das spielt aber keine Rolle.

    Kippt der Magnet in eine Richtung wird der bewegten Masse Energie zugefügt.
    Diese Energie reicht aus um wieder (diesmal die 180 Grad versetzte) Grundstellung zu erreichen, es müssen nur die Energie-Verluste durch Lagerreibung und Luftwiderstand zugeführt werden.
    Voraussetzung dafür ist, dass die bewegte Masse, das Gewicht groß genug ist um diese ‚Pendelwirkung‘ zu erzielen.
    Ein Schwungrad auf der Steuerwelle erhöht die bewegte Masse.

  2. Dass der Magnetmotor keine wirkliche Lösung wäre kann man so nicht sagen.

    Bei der kalten Fusion oder LENR von Dr. Andrea Rossi kann nur Wärme erzeugt werden. Diese Wärme kann anschließend für Heizungen jeglicher Art genutzt werden.
    Um die Universalenergie also elektrischen Strom zu gewinnen muss mit der Hitze aus der kalten Fusion oder aus einem Atomkraftwerk oder aus Kohle (wie mit einem großen Tauchsieder) zuerst Wasserdampf erzeugt werden. Mit dem Druck des Wasserdampfs werden die Schaufelräder der Turbinen in Gang gesetzt. Jetzt endlich werden durch die Kraft der Turbinen die Stromgeneratoren angetrieben.
    Die Windkraftanlagen beliefern uns schon mit der notwendigen mechanischer Energie, deshalb sind die oben gebrauchten Brennstoffe nicht notwendig.
    In den Stromgeneratoren werden aus Gründen der Effektivität Neodym-Magnete verwendet.
    Das gleiche gilt auch für die Motoren in den Elektroautos.
    In Elektroautos befinden sich Drehstrom-Synchronmotore.
    Wenn der Läufer aus einem Dauermagneten besteht, muss der Gleichstrom nicht in den beweglichen Teil des Motors eingespeist werden. Das heißt dieser Strom wird gar nicht gebraucht. Diese Kraft kommt aus dem Dauermagneten. Das ist schon ein halber Magnetmotor.
    Mit den Seltenen Erden haben Sie natürlich Recht. Neodym-Magnete sind in der heutigen Zeit die effektivsten magnetischen Baustoffe. Das gleiche gilt für das Lithium welches für die Akkus unserer Elektroautos gebraucht wird.
    Neodym kommt vorwiegend aus China, Lithium wird größtenteils in Chile abgebaut, ohne Rücksicht auf den Umweltschutz. Das alles geschieht weit weg von Europa, diese Tatsache wird von unseren Klimaschützern oftmals ignoriert.

    Quelle:
    http://www.thomas-wilhelm.net/veroeffentlichung/Synchronmotor.pdf
    Welcher Motor ist in Elektroautos
    Eine sehr gute und verständliche Beschreibung sämtlicher Elektromotoren.
    ————————————————————————————————————————–
    Zum Schluss noch etwas zur Corona- und Klimakrise
    https://www.youtube.com/watch?v=M0gwL1QDn-A
    Corona vs. Klimakrise

    NABU TV
    Am 09.04.2020 veröffentlicht
    Ihr fragt – Meterologe Karsten Schwanke antwortet: Macht sich die Corona-Krise auch beim weltweiten Klima bemerkbar?

    4. Minute: Die Aerosole oder Luftverschmutzung dämpft das Sonnenlicht, somit bleibt es auf der Erde kühler.
    Bei weniger Luftverschmutzung kommt mehr Sonnenlicht bis zum Erdboden, es wird wärmer!

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