Wasserstoffmotor – EINE richtige Entscheidung

Endlich!  Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Im Gegensatz zur gleichgeschalteten Wegwerfauto-Industrie, gibt es noch Menschen,  die das eigenständige Denken nicht verlernt haben und sich auch nicht vorschreiben lassen, wie sie denn zu denken haben. Einige dieser frei denkenden Menschen verlassen dann auch das Zwangskorsett der Anstellung in einer solchen Industrie.

“Abtrünnige” aus dieser Wegwerfauto-Industrie haben sich zusammen getan und einen richtigen Weg eingeschlagen.

Keyou Deutzdiesel
Deutz Dieselmotor. Blau gefärbt die angepassten Motorteile

 

 

In vielen Diskussionen in unserem Netzwerkt/Freundeskreis, wenn es um das Thema Wasserstoff geht, war und ist immer oberstes Gebot, die seit gut 150 Jahren vorhandene Erfahrung und bestehenden Techniken/ Fertigungsinfrastrukturen der  Verbrennungsmotoren – egal, ob Diesel oder Ottomotoren  – für Wasserstoff umzurüsten und weiter zu nutzen.

Warum Wasserstoff?

Weil Wasserstoff der Treibstoff ist, der nie ausgeht. Wasserstoff ist das chemische Element, das im gesamten Universum am meisten vorhanden ist. Auch auf unserem Planeten Erde ist Wasserstoff in unerschöpflichen Mengen vorhanden. Natürlich in gebundener Form, wie z. B. im Wasser.

Wasserstoff verbraucht sich nicht! Nachdem er seine Energie im Motor abgegeben hat, kommt beim Auspuff nur noch Wasserdampf und ein wenig Stickoxid raus. Der Wasserdampf kommt letztlich wieder als Regen zurück auf die Erde und kann von neuem für die Wasserstoffproduktion gebraucht werden.

Die Stickoxide (Volksverdummung Dieselgate wird ein separates Thema) kann man gänzlich vermeiden, wenn man nicht nur reinen Wasserstoff verwendet, sondern den Wasserstoff mit einem Anteil Sauerstoff verbrennt. So, wie die ganzen HHO-Tüftler es seit Jahrzehnten machen.

Bleibt nur noch mit der bewussten und vorsätzlichen Lüge über die angebliche Unwirtschaftlichkeit der Wasserstoffherstellung aufzuräumen, die von der Lehrbuchphysik und der einschlägigen Wasserstoffindustrie mantraartig verbreitet wird. (Wenn man die Protagonisten, die hinter dieser Wasserstoffindustrie stehen, kennt, weiß man auch, warum.)

Klar ist, dass mit den angeblich effizientesten Elektrolysern, die derzeit verwendet werden, mehr Strom verbraucht wird, als man an Energie dann aus dem Wasserstoff heraus holen kann.

Dies will man damit umgehen, indem man den massenhaft anfallenden Ökostrom aus Windkraft und PV-Anlagen, den man sonst an die Nachbarländer verschenken muss, um ihn überhaupt los zu werden (selbstverständlich zu Lasten der deutschen Steuerzahler und Stromkunden), wenigstens sinnvoll selber nutzt und zu Wasserstoff umwandelt. (Grimms Märchen sind nichts dagegen.) Es muss ja aufwendig sein, um die Verbraucher abzuzocken und in Abhängigkeit zu halten, in dem, dass sie dann den flüssigen Wasserstoff wieder kaufen sollen. Was selbstverständlich dem “Wirtschafts”wachstum zu Gute kommt.

Seit gut dreißig Jahren ist bewiesen, dass Elektrolyse auch onboard,  also nur mit dem Batteriestrom des Fahrzeugs machbar ist und genügend Wasserstoffgas aus mitgeführtem Wasser produziert, um einen Motor damit im Fahrbetrieb zu halten. Bei Verwendung von gepulstem Strom. Damals von Stanley Mayer bereits patentiert. 2012 nochmals wissenschaftlich bestätigt (Dharmaraj C.H , AdishKumar S.) PDF  Ist ja erst sechs Jahre her.

Dass Otto Normalverbraucher sein Auto nur noch am heimischen Gartenschlauch auftankt, ist natürlich nicht erwünscht.

Wasserstoffmotoren sind schließlich auch nichts Neues. Wenn man Wikipedia glauben schenken will, gab es bereits den ersten “Wasserstoffhubkolbenmotor” 1807 vom Franzosen François Isaac de Rivaz. Also vor über 200 Jahren!

Seit den 1990 er Jahren bastelten einige Hersteller (u. a. BMW, Daimler, MAN) an Wasserstofffahrzeugen. Man erinnere sich an die BMW 7er Reihe und an testweise fahrende Wasserstoffbusse von MAN. Wurde natürlich alles hauptsächlich wegen der zuvor genannten Lüge eingestellt.

Es ist auch keine Hexerei die üblichen Verbrennungsmotoren (Diesel/Otto) Wasserstoff geeignet umzubauen.

Da dem Wasserstoff die Kohlenstoffe, die in Benzin oder Diesel ja vorhanden sind, zur Schmierung fehlen, müssen die Brennräume, Ventile und Ventilsitze usw. nur mit einer Keramikschicht “schmierungsfrei” gemacht werden, Zündzeitpunkte, Klopffestigkeit, Brennstoffkühlung usw. angepasst werden.

Ich könnte mir vorstellen, wenn man das bei der serienmäßigen Herstellung der Motoren gleich macht, dass das nur einen geringen Preisaufschlag ausmachen würde.

Hier kommen wir nun zu den eingangs erwähnten “Abtrünnigen”.

Keyou CEO Thomas Kern
Keyou CEO Thomas Kern

 

 

 

 

Thomas Korn (Geschäftsführer/CEO) und Alvaro Sousa sind solche Abtrünnigen aus der Wegwerfauto-Industrie. Diese waren ursprünglich dort an solchen Wasserstoffmotor-Projekten beteiligt.

Größten Respekt muss man diesen Männern zollen, solch ein Risiko (beruflich und finanziell) einzugehen und eine Firma zu gründen, um genau das zu machen, worum es hier geht.

Serienmäßige Dieselmotoren so umzurüsten, dass sie mit Wasserstoff problemlos betrieben werden können. Natürlich mit flüssigen Wasserstoff, hergestellt aus den zuvor erwähnten Überschüssen unserer “erneuerbaren Energien”. Aber dies ist ein absolut wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Auf der Internetseite Ihrer Firma Keyou in Unterschleißheim bei München, ist alles sehr ausführlich beschrieben. So dass ich mir diese Erklärungen zum Umbau hier sparen kann.

Wie man aus dem dort Geschriebenen entnehmen kann, ist diese Umrüstung serienmäßiger Dieselmotoren jetzt schon wirtschaftlicher als eine Umstellung auf Elektromotoren bei LKW und Bussen. (Elektromotoren machen ohnehin in der jetzigen Form mit Strom aus der Steckdose und Zentner schweren Akkus keinen Sinn.)

Lesen Sie selbst auf der Keyouseite alles nach – Sie werden begeistert sein.

Fotos: Schnappschüsse aus dem Video

3 Gedanken zu „Wasserstoffmotor – EINE richtige Entscheidung“

  1. Hier kriegt man die Bauanleitung für Kleingeld. 40€, glaube ich. Open Source.

    https://www.wasserstattsprit.info/

    Wer besonders geizig ist, googelt Jose Vaesken aus Paraguay, der 2012 sein Moped umrüstete und mit Wasser 500 Kilometer fuhr. Später machte er das auch mit seinem Auto und hielt im September 2018 noch einen Vortrag in Königstein darüber.
    Er hat die Bauanleitung bzw. Zeichnung veröffentlicht. Man kann sie im Netz finden. Mit leichten Änderungen kann man das auch für PKW anwenden.
    Er hat auch ein Buch herausgebracht. Jupiterverlag. Ich komm grad nicht auf den Titel. Fragt Adolf Schnieder!

    1. Wird es auch für pkw wohl lange, lange zeit nicht geben. Wie aus der webseite zu ersehen ist, geht es erstmal um die lkw,busse usw. Aber vom prinzip her wäre es eben auch für pkw machbar.
      Da gibt es aber einfachere dinge, die man machen könnte, wenn man wollte (techn. lösungen).
      Aber: Die autofahrer müssten sich endlich einmal allesamt zusammen tun und den poltiverbrechern die rote karte zeigen. Denn nach dem diesel kommt sofort auch der benziner dran – ist ja wohl klar.

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