Ein funktionierendes Auftriebskraftwerk??!!

Gestern erhielt ich einen sehr interessanten Anruf. Ein Herr Sch. von einer Firma aus Bayern, die im Bereich erneuerbare Energien tätig ist, teilte mir sehr überzeugend mit, dass diese Firma bereits im Jahre 2010 ein Auftriebskraftwerk gebaut hat.

Daumen hochZwar nur ein kleines, etwa 1,5 Meter hohes Funktionsmodell, um herauszufinden, ob diese Technik tatsächlich funktioniert. Die Konstruktion soll einfacher sein, wie beim Auftriebskraftwerk von Rosch AG/GAIA und entsprechend einem Patent von 1870 gebaut sein.

Dieses Auftriebskraftwerk soll tatsächlich funktionieren!! D. h., es soll mehr Energie erzeugen, als für die Bereitstellung der Druckluft benötigt wird.

Angaben zur Leistung konnte er mir allerdings nicht machen. Eine Weiterentwicklung hin zu einer kommerziellen Nutzung war nicht vorgesehen, da die Firma ja mit anderen Technologien ihr Geschäft betreibt.

Aber:
Herr Sch. hat mir den Vorschlag gemacht, mit ihm einen Termin abzusprechen, um das Auftriebskraftwerk zu besichtigen. Dafür muss es befüllt und in Gang gesetzt werden, da es ja nicht im Betrieb ist. Deshalb vorher die Terminabsprache.

Da die Rosch AG/GAIA – Konstruktion von so vielen konstruktiven Kritikern, wie auch Besserwissern, Allwissenden, Lehrbuchdogmatikern und den üblichen Schwätzern auf verschiedenen Internetseiten und auch hier im slimlife-blog, zerredet wird, habe ich eine Idee.

Ich fordere mal ganz einfach jene Skeptiker vom Fach – also Elektronik- oder Elektrotechniker o. ä. – die ja wohl auch Messinstrumente besitzen, auf, sich bei mir zu melden.

Mit einem davon, der möglichst hier in Bayern ansässig ist, bin ich bereit mit Herrn Sch. zusammen einen Termin abzusprechen. Dieser Fachmann kann zu mir kommen und wir fahren dann gemeinsam zu der Firma am vereinbarten Tag.

Für einen Fachmann sollte es ja wohl nicht sonderlich schwer sein, den Input und den Output festzustellen. Funktioniert das Auftriebskraftwerk tatsächlich, kann man ja sehen, was man eventuell weiter auf die Beine stellen kann oder nicht.

Also liebe Fachleute, jetzt heißt es Taten zu vollbringen, anstatt nur Ferndiagnosen zu stellen oder Theoriesprechblasen zu produzieren.

Meine Kontaktdaten sind ja sowohl auf der Hauptseite, wie im Blog jeweils im Impressum bekannt. Kontakt bitte nur über vollständiges Kontaktformular, E-Mail oder per Telefon.

Ich bin mal sehr gespannt.

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24 Kommentare zu Ein funktionierendes Auftriebskraftwerk??!!

  1. Otto Weimar sagt:

    Es gibt nun mehrere typische Szenarien, nach denen diese Messung vonstatten gehen wird:
    1. es setzt eine Kette von Verzögerungen ein und es kommt nie zu einer Messung.
    2. es kommt zu einer Messung unter streng vorgegebenen Bedingungen und Messpunkten ohne die Möglichkeit der genaueren Inspektion von verbauten Komponenten.
    3. es kommt zu einer Messung, die eine negative Bilanz ergibt. Die Korrektheit dieser Messung wird abgestritten.

    Mein Tipp diesmal, 1 oder 2.

  2. Powerfreak sagt:

    Hallo Admin
    Ich hatte mehrmals Mailkontakt mit dem GAIA Verein um eine Berechnung
    des Überschusses einzusehen, das war natürlich nicht möglich.
    Ich bin Geschäftsführer einer Elektrotechnikfirma und und bin bereit
    die Zeit zu investieren eine Videodokomentierte Messreihe durchzuführen.
    Grüsse
    Powerfreak

  3. kiefer sagt:

    Eigentluch braucht man nichtmal hinfahren um zu wissen das es nicht geht 🙂 aber spaetestens tamarillo wird dies aufzeigen..falls es ueberhaupt zu einem treffen kommt 🙂

  4. Tamarillo sagt:

    Hallo Admin,
    ich bin einer von diesen allwissenden und besserwissenden Skeptikern und schreibe unter gleichem Nick auf Allmystery.
    Das Meßangebot habe ich Fa.Rosch auch gemacht, bin sogar hingefahren und das Angebot schriftlich eingeworfen – es kam zu keiner Messung, gar Reaktion.
    So Butter bei die Fische, ich wohne in München habe alles was benötigt wird, ich messe unter der Bedingungen dass ich das Gerät untersuchen kann und das Ergebnis veröffentliche.

    Deal?

  5. Wozu messen? Wenn die Konstruktion ständig Energie abgibt, dann reicht es doch, einfach ein paar Glühlampen anzuschließen … Es muss nur sichergestellt sein, dass es keine versteckten Kabel gibt. Sollte eine Batterie wie beim Vorführmodell von ROSCH eingebaut sein, dann einfach warten, bis soviel Zeit vergangen ist, dass die Batterie längst leer sein müsste …
    Aber als Alternative kann man auch mal über diese Aussage nachdenken: Gravitation bzw. Auftrieb ist keine Energie! 🙂

    • Erwin Holderstock sagt:

      Hallo Wolfgang,

      deine Webseite http://gaia.ws1.eu/ läßt darauf schließen, dass du ein ziemlich kranker Psychopath bist.

      Gruß
      Erwin Holderstock

    • Regen sagt:

      Ich finde die Ausführungen von Wolfgang sehr gut nachvollziehbar. An welchen Punkten irrt er denn deiner Meinung nach?

      • Erwin Holderstock sagt:

        Kann es sein, dass es sich bei Wolfgang Süß, Christian Hummelbrunner, Regen und Co. um ein und dieselbe Person handelt?

      • Kapfer Willi sagt:

        Die Ausführungen von “Wolfgang & Co” sind stimmig aber trotzdem irreführend, weil immer die zwei Buchstaben fehlen >SO< !!! "So wie es beschrieben und verstanden wird", so funktioniert es wirklich nicht!
        "Wolfgang & Co" blockieren damit die kollektiv erfolgreiche Suche nach dem: "Wie dann?" und anschließend
        das "TUN" + "MACHEN"!

        Was ist aus dem Messtermin am 30.05. geworden?

        • admin sagt:

          Teils, teils. Leider nur ein Funktionsmuster das auch nicht befüllt und in Betrieb war. Die hatten das gebaut, um festzustellen, ob es machbar ist. Hatten aber keine Messungen gemacht und konnten dementsprechend nichts angeben. Damit waren auch die beiden Fachleute samt ihren Messgeräten umsonst mit da. Der Tüftler aber ist ein Mann mit Talent und Können. Man kann ihm durchaus zutrauen, da ein Autriebskraftwerk zu bauen. Es wäre aber eine Arbeit quasi von Anfang an. Trotzdem schön zu sehen, wie viele Menschen es mit Visionen und tatkräftiger Eigeninitiative es noch gibt.

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