The Earth Engine – Magnet-Antrieb (Magnetmotor) aus den USA

Aus Cheyenne, Wyoming, USA – sozusagen aus dem einstigen Wilden Westen – kommt heute modernste Technik. Dort befindet sich der Sitz von Inductance Energy (IE), die einen magnetischen Antrieb entwickelt hat, der genug Drehmoment erzeugt, um damit beispielsweise eine Stromgenerator oder eine Pumpe, Säge oder sonstiges anzutreiben. Ganz ohne irgendeinen Treibstoff, nur mit der Kraft, die im ganzen Universum vorhanden ist und mit der sich auch unsere gute alte Mutter Erde bewegt – Magnetismus und Gravitation.

Dennis Danzik und Modell 30
Dennis M. Danzik erklärt Modell 30

Bei der Verwendung von Magneten ist das Problem, dass die Kraft der Abstoßung gleich stark ist, wie die Kraft der Anziehung. Es kommt also zu eine Totpunkt oder Stillstand, den man überwinden muß.

Dennis M. Danzik, einer der Ingenieure aus dem Entwicklerteam von Inductance Energy, kam auf die Idee den  “Slingshot Effect” auch “Swing-by”, “Gravity-Assist”, “Schwerkraftumlenkung” oder “Vorbeischwungmanöver” aus der Raumfahrt zu nutzen (Erklärung s. Wikipedia), da man den auch in kleinerem Maßstab mittels Magneten aus seltenen Erden kopieren kann.

Mit dieser Technik soll also der magnetische Antrieb, die Earth Engine, funktionieren. Einmal in Gang gesetzt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Kein Treibstoff irgendeiner Art, keine Abgase, keine Wärmeentwicklung, kein Lärmbelästigung.

Aus der groben Erklärung (s. Video am Textende) des Systems von Dennis M. Danzig am Modell 30, das als Übungsmodell im Trainingscenter in Scottsdale, Arizona steht, ist zu hören, dass dieses System mit einer Masse von 4.000 Pfund arbeitet, die sich auf die beiden sichtbaren Schwungräder aufteilt. Die beiden Schwungräder drehen sich gegenläufig und kontaktlos auf einer vertikalen Welle.

An den Schwungrädern entstehen die Magnetfelder, die im Spalt zwischen Schwungrad und Mantel/Gehäuse abgenommen werden. Die magnetische Kraft wird kontaktlos umgewandelt in mechanische Kraft, die über ein Getriebe an den angeschlossenen 10-kW-Generator zur Stromerzeugung weitergeleitet wird. Dieses Model 30 läuft mit 80 bis 5.000 Umdrehungen pro Minute.

Die Anlage, die in Las Vegas in Betrieb sein soll.

Nach  den Angaben auf der IE-Internetseite werden Geräte von 7,5 kW bis 25 kW hergestellt. Eine erste Anlage soll in Las Vegas, Nevada laufen – s. dazu Video am Textende.

Auch wird ein Video gezeigt (s. u.), in dem eine laufende Anlage auf einem Gabelstapler in die Halle gefahren wird, um zu zeigen, dass keine anderen Anschlüsse vorhanden sind. (Was allerdings wenig überzeugend ist).

Meine Meinung zur Earth Engine:

Ausgehend davon, dass die Anlage tatsächlich funktioniert(??), ist es aber ein gigantischer Materialaufwand (drei Tonnen Gewicht)  und damit ein erheblicher Ressourcenverbrauch um gerade einmal 25 kW Strom pro Stunde zu erzeugen. Sowie das Problem mit den Rohstoffen seltene Erden für die Magneten. Nach Aussagen von Inductance Energy verbraucht sich die Magnetkraft, so dass diese alle drei Jahre wieder aufgeladen werden müssen. Bei so viel Materialverbrauch kann man sich vorstellen, dass die Anlagen auch nicht gerade ein Schnäppchen sein werden.

Es ist aber eine weitere Variante von Magnetmotor-Generatoren. Sollte es den “Jungs” von IE gelingen, das System weiter zu optimieren, d. h., den Ressourcenverbrauch erheblich zu reduzieren bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung, wäre das eine saubere Energiequelle.

Derzeit sind andere Entwicklungen im Gange, die nicht einmal ein Dreißigstel des Materialverbrauches haben, keine oder nur geringe seltene Erden benötigen und erheblich mehr Energie produzieren werden.

Wir beobachten das weiter und wünschen Inductance Energy viel Erfolg. Internetseite von IE

Hauptseite Magnetmotor:

https://www.youtube.com/watch?v=wS92Mm4A8a0
Earth Engine Model 30 Demonstration
https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=XZkuteW_Q9k
First ‘Magnet Motor’ installed in Las Vegas. (It’s NOT Perpetual Motion)
https://www.youtube.com/watch?v=UbWkIKgehLI
‘Earth Engine’ magnet motor ‘Unplugged’

Fotos: Schnappschüsse aus Herstellervideos

 


2 thoughts on “The Earth Engine – Magnet-Antrieb (Magnetmotor) aus den USA”

  1. Magneze werden nicht aufgeladen wie Akkus.
    Bei der Herstellung von Magneten werden die im verwendeten Material vorhandenen Elementarmagnete ausgerichtet ubd fixiert.
    Durch äussere Einwirkungen wie starke Hitze, Erschütterungen und Gegenmagnetfelder geht die Fixierung verloren. Ein Magnet ohne diese Einflüsse wird noch in 100 Jahren funktionieren.

    Jeder Aufbau von Kraftwerken erfordert einen einmalig Ressourcenverbrauch.
    Der Ressourcenverbrauch im Betrieb ist ausschlaggebend.
    Wenn ein Magnet “verbraucht” ist dann ist das Material doch nicht verloren – unendliche Mehrwegverwndung. ist möglich.

  2. Habt Ihr super gemacht, ich bin begeistert.
    Ich wusste schon lange das es freie Energie gibt, warum halten sich sich die Planeten ( die Erde ) auf der Umlaufbahn und warum kreisen die Elektronen um den Atomkern ? Es muss also eine Energie geben die
    Unerschöpflich ist, ansonsten würde alles in sich zusammenfallen. Uns wurde in den Schulen gelehrt es gibt kein Perptum mobile, um Energie zu erzeugen muss man fossile Energie wie ( Gas, Erdöl, Wasserstoff unsw.) verbrennen, um damit indirekt wieder Energie zu erzeugen.
    Ich würde mich über mehr Informationen freuen bzw. eine fertige Maschine würde ich gerne käuflich erwerben.
    Mit freundlichen Grüßen
    K. Schwarzer

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