Naturwärme, Strahlung oder Verbrennung? Die Infrarotheizung im Vergleich mit anderen Heiztechniken

Nicht nur an kalten Wintermonaten, sondern auch an den übrigen kalten Tagen und Nächten des Jahres wird uns bewusst: Der Mensch hat ein stetiges Bedürfnis nach Wärme. Schließlich suggeriert eine wohlig beheizte Wohnung Geborgenheit und Gemütlichkeit. Dennoch weiß jeder, der schon einmal eine Nebenkostenabrechnung in der Hand gehalten hat: Heizkosten können für beachtliche Mehrkosten sorgen. Nicht selten steht bei dem einen oder anderen von uns eine satte Rückzahlung an. Spätestens hier sollte klar werden: Nicht jede Heiztechnik eignet sich für jede Wohnsituation. Egal, ob es ein Nachtspeicherofen für die Nutzung von Niedertarifstrom oder eine Zentralheizung zur kompletten Abdeckung des Wärmebedarfs Ihrer Wohnung sein soll: Vor der Anschaffung einer Heizung sollten Sie zunächst wissen, wieviel Geld Sie bereit sind, hierfür ad hoc auszugeben, wie hoch die Betriebskosten sein dürfen, wie Ihre Wohnung gedämmt ist, wie wichtig Ihnen Umweltfreundlichkeit ist und wie sich zukünftig die Rohstoffpreise entwickeln. Die Wahl Ihrer bevorzugten Heiztechnik hängt auch davon ab, inwiefern Sie Verfügungsrechte über Ihre Wohnung bzw. Haus haben. Generell gibt es drei Möglichkeiten: Sagt Ihnen eher eine naturnahe, eine strahlende oder eine auf Verbrennung basierende Heiztechnik zu? Im Nachfolgenden finden Sie einen Überblick über Vor- und

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Abbildung 1: Aus Eis Wärme erzeugen? Das geht: Beim Wechsel zwischen den Aggregatszuständen wird Energie frei.
Quelle: pixabay.com © Arcaion (CC0)

Nachteile der einzelnen Heizungstypen.

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ES IST SOWEIT – MACH DICH ENERGIEAUTARK !

Unter dieser Überschrift erhielt ich eine Meldung von österreichischen Verein GAIA -Gesellschaft für autarke Energie, technische Innovationen und Altruismus -engl. (Global Association for Independent Energy & Altruism) Kurzform: GAIA, der hervorragende Pionier- und Aufklärungsarbeit leistet.

Dieser macht auf die Möglichkeit aufmerksam, über den Verein ein Auftriebskraftwerk – das bereits als 1-MW-Anlagen verkauft wird – in klein für das Eigenheim zu bekommen.

Den Originaltext gebe ich nachfolgend gern weiter.

Allerdings teile ich nicht die Meinung des Vereins, dass dieses kleine Kraftwerk energieautark macht. Die Nettoleistung von 3,5 bis 5,5 KWh ist zu gering um den Stromverbrauch plus Warmwasseraufbereitung plus elektrisch betriebener Heizung zu schaffen. Zumindest im Winter reicht das nicht, im Sommer locker.

Selbst mit der effektivsten Infrarotheizung, die ca. 10 Watt/h bis 35 Watt/h pro m2 zu beheizender WFL braucht, ist man bei einem durchschnittlichen EFH mit einer zu beheizenden WFL von 120 m2 bei (schlechtesten Falls) 4,2 KWh. Plus Strom für Heißwasserpufferspeicher, plus dem restlichen Strom für Licht, Kochen, Waschen usw. ???

Aber jeder soll sich bitte seine eigene Meinung bilden:

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