Flugtaxi mit Wasserstoffantrieb

Nein, keine gelben Taxis ohne Räder, wie sie im Sciencefiction mit Bruce Willis (“Das fünfte Element”? glaube ich) zu sehen waren.

Die Drohnen kennen wir wohl alle. Die kleinen ferngesteuerten Fluggeräte für kleine und große Kinder mit den vier horizontal drehenden Propellern, wie die professionellen für Luftüberwachung von Verkehr, Wäldern, Stromtrassen oder für Polizei und Feuerwehr bis hin zum Militär mit bewaffneten Kampfdrohnen, mit denen man mittels Joystick vom Sessel aus feige massenhaft unschuldige Menschen ermordet, die man zynischer Weise dann noch als Kollateralschäden bezeichnet.

Skai

Die Firma Alakai Technologies in Hopkinton, Massachusetts, USA hat jetzt ihr Fluggerät Skai für sinnvolle friedliche Nutzung vorgestellt. Einfach, sicher, effizient, umweltfreundlich vom Antrieb her und sogar bei der Geräuschentwicklung.

 Ein Zwischending aus Hubschrauber (Helikopter) und Drohne würde man als Laie vielleicht sagen. Denn, eine Kanzel oder Passagierraum samt Technik wie bei einem Hubschrauber, aber mit sechs horizontal drehenden Rotoren, die an Auslegerarmen perfekt ausgewogen um den Korpus austariert sind.

Sicherheit ist gewährleistet dadurch, dass z. B. von den sechs Rotoren bis zu zwei ausfallen können und trotzdem eine sichere Landung noch möglich ist. Sollte es noch schlimmer kommen, ist im Dach sogar ein Fallschirm eingebaut. Ebenso ist der ganze Korpus aus hochfestem Kohlefaser gebaut, falls der Aufschlag härter wird. Elektronische Steuereinheiten usw. sind auch doppelt gesichert.

Skai kann entweder mit einem Piloten aus Fleisch und Blut plus vier Fluggästen fliegen oder mit fünf Fluggästen, wenn Skai als Drohne ausgelegt ist und vom Boden aus gesteuert wird. Die Nutzlast (Personen oder sonstige Ausstattung nach Verwendungszweck)  ist für 1000 lbs – ca. 454 KG ausgelegt. Fluggeschwindigkeit 100 mph – etwa 161 km/h. Skai kann bis zu vier Stunden in der Luft bleiben oder eine Reichweite von 400 Meilen – etwa 644 km – erreichen.  Ein Tankstopp dauert ca. 10 Minuten

Interessant ist die Zusammenarbeit von Alakai Technologies mit Design Works, einer Firma der BMW Group, bei der Entwicklung von Skai. Design Works ist maßgeblich beteiligt beim Design des Fluggerätes. Nicht nur, was das Design der Innenausstattung inklusive der Sitze  

Skai Kabine

betrifft, sondern an der ganzen Architektur und Konfiguration des Skai. Ebenso sind die drei verbauten Brennstoffzellen von BMW. Diese erzeugen aus Wasserstoff den Strom, der für die ganze Elektrik des Fluggerätes und natürlich für die sechs 100 kW Elektromotoren der sechs Rotoren gebraucht wird.

Brennstoffzellen mit  Wasserstoff erheblich besser, als Lithiumionenbatterien für Elektroantriebe!

Nicht nur besser in jeder Hinsicht, sondern auch erheblich umweltfreundlicher, wenn der Wasserstoff aus den Überschüssen der sogenannten erneuerbaren Energien hergestellt wird.

Die Lebensdauer der Brennstoffzellen wird auf 15.000 bis 20.000 Flugstunden oder 15 Jahre angenommen. Nach Ende der Lebensdauer können 95% des Materials der ausgedienten Brennstoffzellen wieder verwendet werden und die restlichen 5% sind zu 99% recycelbar.

Die Kombination von Wasserstoffbrennstoffzellen mit Elektromotoren ist erheblich leichter, als Lithiumionenbatterien mit Elektromotoren, was bei Fluggeräten besonders wichtig ist. So ist das Verhältnis von Energie aus Wasserstoff zum Speichergewicht gleich dreifach besser, als bei Energie aus Flugbenzin und ganze 200 mal besser als mit Lithiumionenbatterien.

Nun, dass ist auch der Grund, warum ich hier überhaupt auf dieses neue Fluggerät Skai aufmerksam machen möchte. Denn in PKW, LKW, Bus oder Bahn ist das nicht anders.

Allein daran sieht man schon, wie die fremdbestimmte, zumindest noch teilweise deutsche Autoindustrie mit ihrer verheerenden neuen Ausrichtung auf Elektromobile mit Lithiumionentechnik vorsätzlich, willentlich und wissentlich an die Wand gefahren wird. (Gute Nacht Bundesrepublik auf deutschem Boden.)

Aber darüber soll sich jeder selbst seine Gedanken machen, sofern er dazu noch fähig ist.

Internetseite Alakai Technologies

Internetseite Skai

Promotionvideo: https://www.youtube.com/watch?v=uhMP5237dGA

Fotos: Schnappschüsse aus dem Alakai Technologies Video

Die Bahn fährt künftig mit Wasserstoff statt Diesel.

Ein Großteil der Regionalzüge ist nicht elektrifiziert und wird mit Dieselloks betrieben. In der BRD sollen das noch 2700 Züge sein. Würden die tatsächlich eines Tages alle mit Wasserstoff fahren, wäre das eine saubere Sache.

Coradia iLint Der französische Schienenfahrzeug-hersteller Alstom hat nun auf der Fachmesse für Bahntechnik – InnoTrans – in Berlin (20. bis 23.09.2016) seinen Wasserstoff betriebenen Regionalzug Coradia iLint vorgestellt.

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US-Marine wandelt Meerwasser in Treibstoff um!

Diverse Onlineplattformen haben in den letzten Tagen diese Meldung unter ähnlichen Überschriften gebracht. Das Bla Bla  dieser Meldungen erspare ich mir.

US-Zerstoerer

Hier ein paar Beispiele – dann muss ich das nicht selber wiedergeben:

Welt.de

Tageblatt.lu

Abendblatt.de

Aus Wasser Energie gewinnen ist ein alter Hut. Schließlich steckt in einem Liter Wasser ein Vielfaches der Energie, die sich aus einem Liter Erdöl gewinnen lässt. Schon die Reichsdeutschen nutzten Wassereinspritzung bei den Motoren ihrer Kampfflugzeuge. Im Rennsport wird/wurde die Wassereinspritzung genutzt. Der Autohersteller Saab hatte schon einmal ein Serienauto mit Wassereinspritzung. Stanley Meyer und Daniel Dingel fuhren ihre Verbrennungsmotoren nur mit Wasser in Form von HHO/Brownsgas – das während der Fahrt über Elektrolyseverfahren hergestellt wurde. Die Autoindustrie hat Wasserstoffmotoren seit den

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Läutet die Bloombox das Ende der zentralen Großkraftwerke ein?

Die US-Firma Bloom Energy hat die Brennstoffzellentechnologie revolutioniert.  Brennstoffzellen gibt es seit bald 100 Jahren. Sie wurden sogar schon in den 1960 er Jahren von der NASA bei der Raumfahrt eingesetzt.  Auch unsere Autoindustrie bastelt – meines Wissens nach –  schon über 30 Jahre oder länger (?) mit Brennstoffzellen herum und  hat angeblich nichts auf die Reihe gebracht.  Bisher hieß es immer, die verwendeten Materialien seien zu teuer und die Energieausbeute zu gering.

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