Kalte Fusion/LENR: E-Cat QX Präsentation von Andrea Rossi in Stockholm

Lange schon war die Präsentation der 3. Generation des E-Cat, E-Cat QX, angekündigt. Jetzt, am Freitag, den 24.11.2017, war es endlich so weit.
Wer die Entwicklung bei Andrea Rossi speziell und die weltweite Entwicklung der kalten Fusion/Low Energy Nuclear Reaction (LENR) auf den entsprechenden Internetseiten stetig mit verfolgt, weiß ja, dass Andrea Rossi keinen einfachen Stand hat.

E-Cat QX Praesentation

Letztlich muss er sich auch noch mit seinem Großinvestor Industrial Heat (IH) gerichtlich herumschlagen, da die ihn um seine verdienten Pfründe bringen wollten. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatten die nur 10 von 100 (oder 90?) Millionen Euro bezahlt und wollten wohl seine Technik auch noch unter ihrem eigenen Namen vermarkten (oder so ähnlich war das). Jedenfalls geht darum noch der Rechtsstreit, was sicherlich für A. Rossi auch noch viel Zeit und Geld kostet.

Jedenfalls hat ihn das nicht an der Weiterentwicklung seiner Technik gehindert. Wohl auch deshalb plant er nun sogar die Produktion und Vermarktung der Technik selbst zu steuern. Das, so scheint es, will er nicht noch einmal aus der Hand geben nach den schlechten Erfahrungen, die er gemacht hat. Ob das gut gehen kann??

E-Cat Praesentation

Egal, letzten Freitag präsentierte Andrea Rossi nun seinen E-Cat QX im Konferenz-Zentrum in Stockholm vor gut 80 geladenen Gästen. Die Veranstaltung leitete der schwedische Technik-Journalist Mats Lewan, der u. a. für das schwedische Technik-Magazin Ney Teknik schreibt und auf der Internetseite An Impossible Invention sein gleichnamiges Buch vermarktet und einen Blog betreibt.

Die technische Überwachung der Messungen bei dieser Vorführung leitete der Ingenieur William S. Hurley, der über genug Kenntnisse aus Raffinerie- und Nukleartechnik verfügt.

Die ganze Präsentation kann man auf Youtube ansehen “E cat QX presentation 24 November 2017″ (Video ganz unten)

 

Das Faszinierende ist die Minaturisierung der Reaktoreinheiten im Vergleich zu den Anfängen der Veröffentlichungen bis zum jetzigen E-Cat QX.

Im Oktober 2014 war dieser einzelne Reaktor noch ein ziemlich großer “Knochen”, wie hier im Bild zu sehen ist.

 

Auch in der ersten 1-MW-Anlage waren 100 Einheiten a´ 10 KW (plus 6 Reserveeinheiten) noch so groß, dass dafür ein Standardschiffscontainer gebraucht wurde und die ersten Hot-Cat brachten Spitzentemperaturen bis 1200 °C, durchschnittlich aber 120 bis 600 °C.

Die E-Cat QX sind jetzt nur noch winzig zu nennen. Hier die Spezifikation lt. der Präsentation von Mats Lewan (e-cat-qx-demo-24nov2017-slides):

Volumen:      1 cm3

Wärmeoutput: 10 bis 30 Watt

vernachlässigbarer Strominput für die Steuerung

interne Reaktortemperatur: 2.600 °C

keinerlei Strahlung die über der natürlich vorhanden Strahlung liegt

Eine Füllung soll für ein Jahr Betrieb reichen.

Ein Kubikzentimeter Volumen ist “fast nichts”. 1000 cm3  sind gerade mal das Volumen einer Maß Bier!! Bringt aber 10.000 bis 30.000 Watt (also 10 bis 30 kW) Wärme. Das ist genial und genau so, wie es Andrea Rossi schon vor Jahren angekündigt hatte.

Ich frage mich nur, wie diese kleinen “Fitzeldinger” dann noch gefüllt werden sollen? Oder wird das dann als Einheit – etwa als eine Art Patrone – nur im Ganzen ausgewechselt? Wir werden es sehen, wenn es so weit ist. (Hoffentlich!)

Was man so liest, ist die Technik so weit, dass die Kommerzialisierung beginnen kann. Jetzt können wir nur hoffen, dass Andrea Rossi auch die richtigen Investoren findet, um mit diesen dann die Produktion und Vermarktung aufzubauen. Diesen Erfolg hätte er mehr als wirklich verdient.

Für unsere “Spezialisten”/”Experten”: DieseTechnik bringt das 500-fache und noch viel mehr an Outputenergie, als die Energie, die für den Betrieb des Reaktors gebraucht wird!

 

Fotos: Schnappschüsse aus den Videos

Medizinskandal Depressionen

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2 Kommentare zu Kalte Fusion/LENR: E-Cat QX Präsentation von Andrea Rossi in Stockholm

  1. Franz Molanski sagt:

    Das Hauptproblem bleibt, das man den Bastlern dieser Erde die Fortschritte vorenthält um “seine Idee” zu schützen. Was alle, auch die vergangenen Erfinder, immer vergessen – stelle dich NIE gegen die Konzerne. Auch diese Idee, so sie denn funktionieren könnte, wird ausgehungert !!! Nochmal, wer nicht mit den Wölfen heult und sich nicht kaufen lässt wird nicht reich sondern arm oder als Vollidiot gebrandmarkt.

    Also – ALLES an die Öffentlichkeit, sonst ist das WIEDER eine Totgeburt – wie so viele Dinge die “nicht funktionieren”.

    Begreift das keiner von den “Erfindern” ???

  2. Horst Ludwig sagt:

    Rossi behauptet, dass der sog. “QX” einen Durchmesser von 0,08mm (acht Hundertstel Millimeter) und eine Länge von 0,6mm (sechs Zehntel Millimeter) hat. Er wurde mehrfach darauf angesprochen, ob die Maße richtig sind oder ob er vielleicht Zentimeter meint. Er hat die genannten Maße daraufhin mehrfach bestätigt. Bei dem Versuchsaufbau der Vorführung im Video verschlang die “Kühlung” des Steuergerätes 3-mal mehr Energie (60 Watt), als der “QX” in Form von Wärme erzeugt hat (ca. 20 Watt). Der Input in den “QX” durfte bei der Vorführung nicht gemessen werden. Statt dessen wurde der “Reaktor” durch einen Widerstand ersetzt und dessen Leistungsaufnahme gemessen. Daher sind jegliche COP Berechnungen ohne jedwede Aussagekraft. Allgemein wurde die Vorführung mit ziemlicher Enttäuschung aufgenommen, das einzige feststehende Ergebnis ist, dass 1 Liter Wasser um ca. 20Grad erwärmt wurde. Wie, womit und unter Einsatz welcher Energiemenge blieb vollkommen unklar.

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