Flammendes Wasser … – ich lach mich schlapp!

Flammendes Wasser – neue Brenner für Europa – futuris“

Ich lach mich schlapp! Habe wirklich lange nicht mehr so gelacht! Wie die Menschen doch für dumm verkauft werden.

Rein zufällig gefunden:

lachhaft

Da bringt doch Euronews 2013 unter o. g. Überschrift eine Technologie, die so alt ist wie Methusalem selbst, tatsächlich und allen Ernstes als Innovation. Das noch mit hochtrabenden Worten wie:

“ Wissenschaftler einer europäischen Forschungsgruppe…“, „Die Wunderfackel auch Safeflame genannt …“, „… weiß Steven Baines, der Koordinator des Safeflame-Projekts…“, „Feuer aus Wasser – eine Innovation an der sich die Ingenieure aus Scheffield …“ (Ganzer Text zum Video dann weiter unten)

Geht´s noch??

Schon vor bald 20 Jahren hatten mir meine Tüftlerspezis stolz ihren Schweißbrenner vorgeführt, mit dem Sie Steine und Metall zum Glühen brachten, Holz brennen ließen und Schweißen und Löten konnten.

Ganz simpel mit ihrer selbst gebauten Wasserstoffzelle (Elektrolyser) an einer Autobatterie.

Alle Wasserstoff-/HHO-/Brownsgastüftler mit ihren Wet- oder Drycells haben das schon ausprobiert.

Hier ein Beispiel von der Münchener Firma Kema GmbH, die sich mit Wasserstoff beschäftigt. Herr Keusch zeigt im Video, wovon die bei Euronews von Innovation reden. Ein Schweißbrenner, der mit wenig Strom aus Wasser  mit der Trockenzelle (Elektrolyser) Wasserstoffgas/Brownsgas zum Löten und Schweißen bereitstellt.

Bei dieser Firma bekommt man auch für wenig Geld solche Elektrolyser/Trockenzellen. Von wegen teure Technik, die erst jetzt von dieser brit. Firma angeblich günstiger gemacht wird. Ein Haufen Blödsinn, der in diesem Bericht verzapft wird. Jeder Handwerker könnte sich so einen „HHO-Schweißbrenner“ selber bauen.

Nun, was will man auch von den Fakenewsproduzenten anderes erwarten?

Hier das Video von Faken… äh Euronews mit der angeblichen Innovation:

Text zum Video:

Veröffentlicht am 28.10.2013

Wissenschaftler einer europäischen Forschungsgruppe haben einen Brenner entwickelt, der aus Wasser…

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http://de.euronews.com/2013/10/28/fla…
Wissenschaftler einer europäischen Forschungsgruppe haben einen Brenner entwickelt, der aus Wasser Feuer entzünden kann – nur scheinbar ein Widerspruch. Die Wunderfackel, auch Safeflame genannt, braucht keine Gasflasche. Ihren Brennstoff erzeugt sie ganz von allein.

„Das ist ein sogenannter Elektrolyseur, dem Elektrizität und Wasser zugeführt werden. Das Wasser wird in Wasser- und in Sauerstoff zerlegt. Die Gase werden in eine Fackel eingeleitet, der Wasserstoff entzündet sich und wir können loslöten“, sagt Ingenieur Andrew Ellis aus Sheffiled. An der Spitze des Brennkolbens entzündet sich ein Feuer, das etwas kühler brennt als etwa das gewöhnlich verfeuerte Propangas.

„Sie können sehen, dass die Flamme sehr viel sanfter brennt als eine Sauerstoff-Acetylen-Flamme eines Schweißbrenners“, erklärt Ingenieur Rory Olney. Der so genannte hot spot liegt hier außerhalb des Brennkopfs. Deswegen ist das Licht der Flamme auch weniger blendend, so Olney weiter. Ein weiterer Vorteil: Herkömmliches Popangas muss gelagert werden – und das ist gefährlich. Vielerorts ist ihr Einsatz deswegen verboten. Außerdem sind Propangasflammen so heiß, dass Schweißer spezielle Schutzmaßnahmen ergreifen müssen um das bearbeitete Werkstück zu schonen. „Wir haben es normalerweise mit hohen Temperaturen zu tun, und müssen aufpassen, dass uns das Metall nicht unter den Händen wegschmilzt“, weiß Steven Baines, der Koordinator des Safeflame-Projekts. Die Flamme, die sich aus Wasserstoff speist hingegen, brennt sehr viel sanfter. Zurück bleibt lediglich ein Abfallprodukt, nämlich pures Wasser, das dann erneut die Flamme des Brenners speist.

In Zukunft werden wohl auch kleine und mittlere Unternehmen in Europa von den Wasserstofflammen profitieren können. Die Vermarktung der Technologie soll schon bald auf den Weg gebracht werden. Bis zur Serienreife bleibt der in Sheffield eingesetzte Elektrolyseur aber dennoch ein Prototyp. Und doch: „Einer der großen Vorteile ist, dass die Tülle, der Brennkopf, kalt bleibt. Denn die Flamme entzündet sich und brennt außerhalb des Kopfs. Mann kann die Tülle also anfassen. Die gesamte Fackel, wenn Sie so wollen, bleibt den Einsatz über kühl“, preist Rory Olney die Stärken des Brenners. Feuer aus Wasser – eine Innovation an der sich die Ingenieure aus Scheffield sicher nicht die Finger verbrennen werden.

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Ein Kommentar zu Flammendes Wasser … – ich lach mich schlapp!

  1. Ioan Carja sagt:

    Tja, die Ingenieure haben einmal mehr, das Rad neu erfunden. Weil sie mit ihren Köpfen in den Wolken stecken und nicht mitbekommen was man auf der Erde schon lange vor ihnen entdeckt hat. Vor Jahren haben Wissenschaftler einen Fisch entdeckt, welchen viele Aquarianer schon in Aquarien vermehrt hatten.
    https://www.youtube.com/watch?v=FtZMPT-XB4U

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