Solardachziegel von Tesla

Am 28.10.2016 hatte Elon Musk, Gründer und Chef von Tesla Motors, seinen dritten Streich vorgestellt.

Nach den „Tesla“ Elektroautos und dem Stromspeicher „Powerwall“ nun die Solardachziegel.

Elon MuskDamit möchte der smarte Elon Musk seine grüne Vision den Verbrauchern vorgaukeln – eigenen Strom vom Dach am Tage in den Powerwall-Akku speichern und nachts dann das eigene Elektroauto aufladen.

Ein Durchbruch bei der „Energiewende“ wird das nicht. Bekanntlich sind die Tesla Elektroautos zwar von der Reichweite her die besten E-Autos, aber mit hohen Preisen nur was für eine überschaubare Verbrauchergruppe mit dicker Brieftasche.

Ähnlich sieht es auch bei seinem Stromspeicher „Powerwall“ aus. Nicht der beste Speicher am Markt und auch nicht gerade preisgünstig.

Bei seiner Vorstellung der Solardachziegel stellte er deshalb auch die neue „Powerwall 2“ vor. Diese soll nun 14 Kilowattstunden leisten – doppelt so viel, wie bisher –  bei einem Anfangspreis von USD 5.000,-. Langfristig hofft Mr. Musk den Preis auf USD 1.000,- senken zu können.

(Aber wie lange halten die Dinger wirklich? D. h., wie viele Ladevorgänge schaffen diese und seine Akkus in den Teslaautos? Wenn die so schnell schlapp machen, wie die Smartphone-akkus – gute Nacht!)

Wenigstens sollen seine Solardachziegel, die es in unterschied-lichen Farben und Oberflächenstrukturen geben soll, nicht teurer werden, als normale Dachziegel. (Da bin ich mal gespannt.) Außerdem sollen sie länger halten, als normale.

SolardachziegelDie PV-Technik liegt bei jedem Dachziegel unter einer festen Glasschicht geschützt. Erkennen soll man das nur können, bei einem bestimmten Blickwinkel auf die Ziegel. So sollen sich die neuen Solardächer kaum von den herkömmlichen Dächern unterscheiden.

Zum Wirkungsgrad macht Herr Musk keine Angaben.

Wenn es so kommt, dass diese Solarziegel kaum teurer sind, als normale Dachziegel, ist das sicher nicht schlecht, wenn man die Sonnenseite mit solchen Ziegeln eindeckt. Anstatt das ganze Dach normal eindeckt und anschließend eine PV-Anlage auf das Dach schraubt.

Die Technik dieser Solardachziegel stammt nicht von Herrn Musk oder seiner Firma Tesla.

Der Herr Musk hat die Firma SolarCity gekauft, die diese Technik entwickelt hat. Zumindest den Kaufvertrag für 2,6 (oder 2,8??) Mrd. USD abgeschlossen. Es laufen noch Einwände von Teslaaktionären gegen diesen Kauf. Denke aber mal, dass der Mr. Elon Musk keine Präsentation der neuen Solarziegel macht, wenn er nicht schon weiß, dass der Kauf auch klappt.

Wer nun meint, der Elon Musk sei der neue Messias der alternativen (erneuerbaren) Energietechniken, den muss ich leider enttäuschen. Er ist genau der gleiche Judas, wie der Rest dieser alternativen Energieindustrie.

Mir kann doch keiner weiß machen, dass ein Multimilliardär mit einem ganzen Netzwerk von Kontakten, keine Informationen aus den Hochschulen und Forschungsanstalten zur Verfügung hat.

Somit müsste auch dem Herrn Musk, wie auch den anderen Topmanagern dieser alternativen Energieindustrie, der Klimov Prozess bekannt sein. Eine seit 2007 wissenschaftlich bestätigte neue Solartechnik, die den ganzen Quatsch, den diese Leute fabrizieren, überflüssig macht. Damit wäre natürlich auch das ganze, schöne Geschäft dieser Industrie im Eimer. Ein Megageschäft auf Kosten der Verbraucher.

Mit einer kleinen neuen Solarzelle nach Dr. Klimov, mit der man ein Elektorauto ohne Steckdose und Reichweitenbegrenzung fährt und ein Haus Tag und Nacht mit Strom versorgt – ohne Speicher – macht man natürlich keine Milliardengewinne.

Fotos: Schnappschüsse aus dem Video

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2 Kommentare zu Solardachziegel von Tesla

  1. Anmdy Puzicha sagt:

    Halte ich sowiso für die Zukunft. PV entweder als „Dachziegel“ oder fächig als vollständige Dachdeckung. Ziegeldächer sind schon wirklich etwas antiquiert.

  2. Horst Ludwig sagt:

    Musk sagt „cost less, all things considered“, was wahrscheinlich heisst, dass er die Stromgewinnung mit einrechnet. Der Stückpreis der Ziegel wird selbstverständlich deutlich höher sein als bei normalen Dachziegeln.
    Eines muss man Musk lassen. Er stellt was auf die Beine und pumpt gigantische Summen in die Entwicklung. Im Gegensatz dazu hat man den Eindruck, dass zum Beispiel die restliche Autoindustrie eher lustlos an die Sache rangeht. Was irgendwie verständlich ist, weil die Fertigungsstrassen für Verbrenner noch lange nicht abgeschrieben sind.

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