Energie produzieren wie die Sonne?

Wendelstein 7-X – warum einfach, wenn es doch auch kompliziert geht?

Wendelstein 7-X, der Experimentierfusionsreaktor in Greifswald soll das irgendwann einmal möglich machen. Energie produzieren, wie die Sonne. Mehr als zwei Jahrzehnte Forschungszeit, über eine Milliarde Steuergelder und ein gigantischer Materialaufwand wurden bisher aufgebracht. Zumindest für einen ersten Teilerfolg.

wendelstein x-7
Am 10. Dezember 2015 wurde mit diesem Wunderwerk der Technik das erste Plasma produziert.

Dieser Fusionsreaktor, der eher einem UFO aus einer anderen Welt ähnelt, 16 Meter Durchmesser, 5 Meter hoch und 750 Tonnen schwer, soll die Reaktionsvorgänge, wie sie sich in der Sonne abspielen, hier auf Erden reproduzieren um damit Energie herzustellen.

wendelstein x-7Wenn zwei Wasserstoffatomkerne aufeinander treffen, können sie zu einem Heliumatomkern verschmelzen. Bei diesem Vorgang wird Masse in Energie (Wärme) umgewandelt. Die Wärme kann man dann wiederum zur Stromerzeugung nutzen.

Bis das aber in serienreife Kraftwerke umgesetzt werden kann, vergehen noch weitere Jahrzehnte und Steuermilliarden – davon kann man ausgehen.

Der Bau solcher (angeblich nur ein bischen strahlenden) Kraftwerke wird dann selbstverständlich wieder mit Steuermilliarden subventioniert ohne dass die späteren Betreiber, die Energiekonzerne, auch nur einen Cent für die Forschungs- und Entwicklungskosten berappen müssen. Schließlich müssen die Profite wieder ungeschmälert fließen.

Selbstverständlich ist diese Technik auch nur geeignet, um dezentrale Kraftwerke zu bauen, damit die BRD-Sklaven – also wir “Bewohner” – weiterhin schön gemolken werden können.

X-7

Keinesfalls möchte ich hier die phantastische Leistung der Forscher/ Wissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure und was noch alles dazu beigetragen hat, schmälern.

Aber diese Technik ist schon überholt, bevor sie überhaupt vollständig umgesetzt ist.

Wie man es einfacher, sehr viel billiger und mit nur wenig Materialverbrauch besser machen kann, haben Andrea Rossi mit seiner kalten Fusionstechnik und Mehran T. Keshe mit seiner Plasmatechnik bereits bewiesen – und die kann sich jeder Mensch in den Keller stellen. Davon berichten unsere Qualitätsmedien natürlich nichts.

Wer sich die Lobhudelei auf den Wendelstein X – 7 unbedingt antun möchte, findet nachfolgend Videos und Links zu unseren Propagandamedien.

Max-Planck-Institut

Zeit

Süddeutsche

Spiegel

SWR

Grenzewissenschaft aktuell

 

Fotos: Schnappschüsse aus den Videos

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2 Kommentare zu Energie produzieren wie die Sonne?

  1. Pitter sagt:

    Hallo zusammen
    Soweit ich weiß ist Wasserstoff das häufigste chemische Element im Universum, jedoch auf der Erde nur in gebundener Form, z.B. Wasser, vorhanden.
    Zitat zur Funktion des Reaktors: “ Wenn zwei Wasserstoffatomkerne aufeinander treffen, können sie zu einem Heliumatomkern verschmelzen. Bei diesem Vorgang wird Masse in Energie (Wärme) umgewandelt. Die Wärme kann man dann wiederum zur Stromerzeugung nutzen.“

    Das heißt doch, dass hier auf der Erde der Wasserstoff erst mit Energieeinsatz produziert werden muss (z.B. Elektrolyse mit Strom) und dann im Reaktor „zerstört“ und in Helium und Wärme umgewandelt wird.
    Mit der Wärme dann Strom erzeugen – zurück zur Dampfmaschine?
    Neben der dann weiter zunehmenden Erderwärmung wird auch unwiederbringlich das für uns lebensnotwendige Wasser verbraucht.
    Mit der dann, früher oder später eintretenden Wasserknappheit kann wieder viel Geld verdient werden, Wasser wird zu Gold.

    Für reine Forschungszwecke kann ich den Reaktor noch akzeptieren.
    Als zukünftiger Energielieferant im großen Stil ist er meiner Meinung nach ungeeignet.
    Es stellt sich auch die Frage, ob wir diese Technik mit allen Folgeerscheinungen überhaupt beherrschen können – aber warum nicht, Kernkraft beherrschen wir doch auch – oder???

    Es werden Milliarden in solche Projekte gesteckt.
    Mein Favorit zur Energieversorgung ist die umweltfreundliche Wasserstofftechnik ohne Zerstörung dessen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Pitter

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