Aluminium-Ionen-Akku: Kürzere Ladezeit und längere Lebensdauer

Dass die wenig effizienten erneuerbaren Energien, wie Wind- und Sonnenenergie, dringend bessere Speichertechnik brauchen, um diese Energieformen wenigstens etwas effizienter zu machen, ist jedem klar, der sich mit dem Thema beschäftigt.

AluminiumAkkuDie derzeitigen Lithium-Ionen-Akkus sind mit ca. 5000 Ladezyklen nicht gerade das Gelbe vom Ei. Zwar fallen die Preise für diese Technik bereits, aber unterm Strich rechnet sich eine solche Investition – meiner Meinung nach – immer noch nicht.

Es sei denn, man hat einen Goldesel im Keller. Aber das ist ja der Steuern zahlende Stromkunde. Der darf diese ineffizienten Energieerzeugungsarten subventionieren.

Bessere Batterien (=längere Reichweiten) sind aber auch für die Elektromobilität außerordentlich wichtig, um hier mal entscheidend weiter zu kommen. Die deutschen und europäischen Autobauer mit ihren Mini-Reichweiten sind eine Zumutung.

Forscher an der amerikanischen Stanford-Universität haben nun einen neuen Akku auf Aluminium-Ionen-Basis vorgestellt. Der würde z. B. einen Handy-Akku innerhalb einer Minute aufladen und soll dann auch 7500 Ladezyklen halten.

Allerdings sind die Forscher noch ganz am Anfang, so dass eine Markteinführung noch einige Jahre auf sich warten lässt.

Diverse Medien haben darüber berichtet – sogar im Propaganda-TV.

Hier zwei Links zu Berichten: SZ   und WiWo

Hier das Video der Stanford Universität (Englisch):

 

Foto: Schnappschuss aus dem Video

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2 Kommentare zu Aluminium-Ionen-Akku: Kürzere Ladezeit und längere Lebensdauer

  1. Karl Napp sagt:

    Für Stationäre Anlagen – also Solar / Wind wäre als Stromspeicher der Nickel – Stahlakku (Auch Edison – Element) die bessere Wahl. Zugegeben: Teuer in der Anschaffung und vouminös. Dafür 50 Jahre und mehr Lebensdauer. Bei richtiger Auslegung genug, um AUSSERHALB der Heizperiode für Strom und Warmwasser zu sorgen. Bei Wärmepumpe vielleicht 100% tiger Pufferspeicher für die Geo – Wärme.

    Gegenrechnung: Wie viel Kostet der Heizungskeller mit Öltanks? Oder alle 10 Jahre ein neuer Kessel? Wieviel kostet der Dämmungswahn? (Dämmung alleine + später Beseitigung der Schimmelpilze)

    Dann noch: Durch Google kann man Anweisungen finden, sich so ein Ding selbst zu bauen. KÖNNTE dadurch billiger werden. – Dass sollte zumindest eine Überlegung wert sein.

  2. Regen sagt:

    Das klingt auf jeden Fall mal interessant.

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