BMW M4 mit Wassereinspritzung!

Wunder gibt es immer wieder. Ist die kollektive Alzheimererkrankung der deutschen Hi Tech Autobauer vielleicht auf wundersame Weise geheilt? Man kann sich wieder erinnern? Schön wäre es ja.

BMW M4 WassereinspritzungNatürlich kennen auch die Autobauer die Vorteile einer Wassereinspritzung seit bald 100 Jahren. Die litten und leiden weder an Alzheimer, noch sind die heutigen Ingenieure blöder, als jene der 1920er und 1930er Jahre.

Meiner Meinung nach ist es bewusste Konzernpolitik, dass Treibstoff sparende Technik, die noch dazu die Lebensdauer der Bauteile verlängert, wie Wasser- oder auch Wasserstoffeinspritzung, nicht gewünscht ist.

Wenn man die Methanol/Wassereinspritzung schon 1935 und später bei den deutschen Jagdflugzeugen, wie die Messerschmitt Bf 109 erfolgreich einsetzte und auch später im Motorsport in verschiedenen Serien, wie z. B. in den 1980er Jahren in der Turboära der Formel 1, kann mir doch keiner sagen, dass man bei einer konsequenten Weiterentwicklung der Technik, diese nicht hätte in allen Serienautos seit Kriegsende einbauen können.

Ganz abgesehen davon, könnte man ohnehin nur mit Wasserstoff fahren. Auch ohne Wasserstofftank und ohne Wasserstofftankstellen. Aber das ist natürlich erst recht nicht erwünscht.

Nun muss man ja BMW direkt dankbar sein, dass die nicht nur dieses Safety-car für die Motorrad-Weltmeisterschaft, ein M4 Sportcoupe´,mit einer Wassereinspritzung bringen, sondern sogar angekündigt haben, diese auch in die Serienmodelle künftig einbauen zu wollen.

Sollte BMW diese Technik eher zur Treibstoffreduzierung anstatt nur zur Leistungssteigerung einbauen, wäre das schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Kommt da vielleicht doch endlich mal ein Umdenken in der Autoindustrie?? Oder ist das wieder nur ein Strohfeuer? Wieder Augenauswischerei, wie die angeblichen Bemühungen sparsamere Motoren zu bauen?

Die Motoren sind auch tatsächlich sparsamer geworden. Aber was nützt das? Wenn in der gleichen Zeit dieser „Motorenentwicklung“ diese Blech- und Plastikkisten mit haufenweise Elektroniknippes nicht nur volumenmäßig aufgebläht wurden, sondern auch gewichtsmäßig. So wiegt ein VW Golf heute über 50 % mehr, als noch 1974. Womit die „Bemühungen“ die Motoren sparsamer zu machen, Großteils wieder zunichte gemacht werden. Wieso muss ein Kleinwagen, wie der Polo, heute größer sein, als ein Golf I?? Wir scheinen ja unbegrenzt Platz in unseren Städten zu haben.

Hier Berichte zum BMW mit Wassereinspritzung auf motor-talk.de, autobild.de und N24

Foto: von BMW m-power.com
hier mehr Bilder sehen:
http://www.m-power.com/_open/b/downloads.jsp?a=1&b=0&c=-1&o=0&p=0&&lang=de

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3 Kommentare zu BMW M4 mit Wassereinspritzung!

  1. Hallo , das der Wissensstand gleich blieb ist nicht neues. Ich habe als Praktikant mal in einer Generatoren,Kolben,Pumpen,Agregarden,Förderband und Elekroverleger Firma gearbeitet namens GVT eigentlich arbeitete ich dort im Büro wurde aber immer in die Werkstatt gerufen weil ich im Büro die arbeit zu schnell erledigte . Auf den kommenden Punkt zu kommen ich arbeitete oft mit einem erfahrennen alten Elektromeister der an generatoren arbeitete und diese in minum einer Zeit widerhergestellt hat . Er hat mich mal gebittet ein Buch wiederherzustellen mit Anlagen Elektrischer Verfahrensweisen . Das Buch war von 1921 . Habe ich ihm gesagt für was willst du so ein altes Buch wiederhergestellt bekommen . Weil ihm das Buch beim täglichen Arbeiten benötige und unersetzlich wäre für ihn.Das sagt mir bei elektrischen dingen hat sich seit über Hundert Jahre kaum was verändert . Der Traum einer energie Autarken welt ist genau so alt und steht auch nicht seit 10 jahren auf der Treppe. Unsere Lobbyisten politiker wollen nichts anderes. Ich bin in der Afd und kenne einige hohe personen . Ich will mal ein Autarkes Energie Deutschland anreden. Erst wenn jeder Bürger über eine Kostenlose Energiequelle in der Abstellkammer oder im Keller verfügt , die Politiker die das zulassen können wir erst von Demokratie reden, der recht ist alles Halsabschneiderei.

  2. Regen sagt:

    Mein Wissensstand war, dass Wassereinspritzung zur Leistungssteigerung sehr wohl Materialschädigend ist und genau aus diesem Grund nur dort eingesetzt wurde, wo Langlebigkeit der Motoren kein Konstruktionsziel ist, also beim Militär (Jagdmaschinen) und im Rennsport.
    Vielleicht bekommt man mit neuen Werkstoffen diesen Nachteil aber in den Griff.

    • admin sagt:

      alle, mit denen ich gesprochen habe und die jahrelang daran arbeiten, haben das widerlegt. So lange noch ein ausreichender anteil benzin/diesel dabei ist geht es ohne kolbenklemmer. selbst mit reinem hho-gas würde es gehen, wenn man ein additiv zugibt, dass den fehlenden kohlenstoff zur schmierung ersetzt. mit heute möglichen materialien wäre es ohnehin kein problem mehr selbst bei 100 % HHO-Gas, was ja hinlänglich sogar durch die großen autowerke bestätigt ist. die haben ja schon seit gut 30 jahren wasserstoffmotoren.

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