Die weltweit leistungsstärkste LED-Röhre kommt aus Deutschland.

LED RoehreZumindest nach eigener Bekanntmachung der Firma LEDORA Electronics GmbH, Rottenburg am Neckar.

Schaut man mal die ganze Internetseite von LEDORA Electronics GmbH und das Produktangebot an Leuchten und Leuchtmitteln im Shop durch, das vom Glühbirnenersatz bis zum Flutlicht reicht, bleiben keine Wünsche offen.

Die neue LED-Röhre, die als Ersatz für die bisherigen Leuchtstoffröhren entwickelt wurde, stellte Ledora auf der Eltec 2015 (Messe für Elektro- und Energietechnik vom 14. bis 16. Januar) vor. Sie trägt den durchaus passenden Namen „Revolution“. Mit 185 Lumen/Watt solll sie so leistungsstark wie keine andere auf dem Markt erhältliche LED-Röhre sein, laut eigenen Aussagen.

Diese LED-Röhre soll ab März erhältlich sein in den drei Standardlängen 60, 120 und 150 cm, mit 20, 25 und 50 Watt und in drei verschiedenen Lichtfarben mit 3.000, 4.500 und 6.000 K. Die Lebensdauer der Röhre soll 75.000 Betriebsstunden sein, weshalb die Firma auch acht Jahre Garantie gibt. Auch die anderen Produkte sollen bis zu 50.000 Betriebsstunden durchhalten, weshalb die auch meist 5 Jahre Garantie haben.

HallentiefstrahlerIm Imagefilm (s. u.) der Firma wird auch gesagt, dass die Stromersparnis der Leuchtmittel bis zu 90% bringt. Im Gewerbe- und Industriebereich, in dem viel Lichtstrom z. B. für die Beleuchtung von Werks-/Produktionshallen oder in den Büropalästen verbraucht wird, kann dadurch erheblich an Energiekosten eingespart werden.

Private Haushalte sollten sich dadurch aber nicht blenden lassen. Die Energiekosten in Haushalten – ohne KFZ – liegen bei ca. 88% für Heizung und Warmwasserauf-bereitung, bei ca. 12 % für Strom und dabei nur ca. 2% für Lichtstrom.

Bemerkenswert ist, dass Ledora die Dioden nur von Philips und einem weiteren Hersteller einkauft, aber mit dem speziellen Kühlkörper aus Aluminium und wohl noch anderen technischen Tricks diese Helligkeit, Stromeinsparung und Langlebigkeit hinbekommt.

spotAuch sehr gut ist das angebotene Finanzierungsmodell. Besonders für chronisch klamme Städte und Gemeinden für z. B. Straßenbeleuchtungen und die Beleuchtung der Verwaltungsgebäude oder auch Vereine und Unternehmen. Die müssen kein Geld auf den Tisch legen. Die Anschaffungskosten werden mit der Stromkostenersparnis finanziert. Das wäre also mal eine sinnvolle Investition, die auf Dauer den Steuerzahler entlasten würde.

Wenn man bedenkt, dass diese Firma erst 2012 gegründet wurde, sich teils über Crowdfunding finanzieren musste (jetzt läuft gerade ein weiteres Crowdfunding um 1,0 Mio. EUR auf Econeers  zur weiteren Expansion) und bereits über viele namhafte Referenzkunden verfügt, sowie weiter wächst und neue Arbeitsplätze schafft, muss man den Hut ziehen.

Es ist also möglich, trotz widriger Umstände in der BRD und dem ständig vorgebeteten Fachkräftemangel, den es hier überhaupt nicht gibt, noch innovative Unternehmen aufzubauen. Respekt.

Fotos: Schnappschüsse aus Ledora-Video

Imagevideo:

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