2.000 KM Reichweite für Elektroautos bald möglich?

Bereits im Juli hatten wir von einem italienischen Entwickler berichtet, der eine neue Batterie entwickelt hat, die sich permanent selbständig auflädt. Er verwendet eine Schicht Graphene, den Superspeicherstoff auf Kohlenstoffbasis, und eine Schicht aus Quarz (kristallines Silizium SiO2).

ElektroautoDie natürliche Energie aus dem Raum, die uns ständig umgibt, wahrscheinlich wohl die Neutrinos, soll für das permanente Aufladen verantwortlich sein. Seine Experimentiermodelle funktionieren bereits. (Auf seine Bitte hin, hatten wir den Bericht zu seiner Technik von unseren Seiten wieder entfernt.)

Nun hat wohl eine deutsche Firma namens Neutrino Inc. eine ähnliche Technik entwickelt und ist scheinbar ein ganzes Stück weiter in der Entwicklung. Diese Firma träumt davon, bereits 2016 oder 2017 die ersten Akkus auf den Markt zu bringen.


Mit den neuen Batterien von Neutrino Inc. soll ein Elektroauto dann gut 2.000 KM ohne Nachladen am Stück fahren können. Danach muss das Fahrzeug eine bestimmte Zeit stehen, bis sich die Batterien wieder selbständig aufgeladen haben. Also nichts mehr mit Steckdose, EON, RWE & Co.

Wenn „die Jungs“ von Neutrino Inc. da mal nicht die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben. Mit dem Bericht vom 06.11.2014 auf Focusonline 

sind sie in die Öffentlichkeit gegangen. Ob das für die Firma und die Technik förderlich ist, wird sich zeigen. Ich behaupte jetzt schon einmal, auch 2020 wird diese Technik in keinem Fahrzeug verbaut sein.

Wo kommen wir denn da hin, wenn keiner mehr Strom bei den Konzernen kaufen muss? Wenn keine Steuern mehr automatisch in den „Staats“säckel fließen. Wenn die parasitären Selbstbereicherungsgärten mit den Stromnetzen wegfallen. Wenn die jährlichen Milliardengewinne sich in Luft auflösen. Oh Gott! Oh Gott! Die tausenden von Arbeitsplätzen die dann angeblich wegfallen würden. Von den zigtausend neuen Arbeitsplätzen wird ja nicht geredet. Schließlich wollen wir die ja nicht. Nein, nein, so geht das nicht.
Trotzdem wünsche ich der Firma Neutrino Inc. viel Erfolg. Die (geringe) Hoffnung stirbt zuletzt.

Foto:freedigitalphotos

 

 

 

 

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3 Kommentare zu 2.000 KM Reichweite für Elektroautos bald möglich?

  1. amotion sagt:

    Hallo,
    warum kommt keiner auf die Idee Kilometergeld für Tesla und co zu verlangen???

  2. Regen sagt:

    Neutrinos zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit Materie äußert selten in Wechselwirkung treten. Neutrinodetektoren sind daher monströse Anlagen, die dennoch nur ein paar Hundert pro Tag einfangen, das ist ein sehr mühsames Unterfangen. Die Behauptungen dieser Firma klingen äußerst unglaubwürdig. Zur Erfindung wurde bislang kein Prototyp vorgestellt.
    Fälschlich behauptet die Neutrino Inc., dass der Entdecker der Neutrinos Nikola Tesla gewesen sei. Tatsächlich wurden Neutrinos erst ab 1930 theoretisch vorhergesagt und 1956, lange nach dem Tod von Tesla, mit dem Cowan-Reines-Neutrinoexperiment erstmals nachgewiesen.

    Ich denke hier handelt es sich zu Vorbereitungen zu einem Anlagebetrug. Firmengründer Schubart hat darin einige Erfahrung und saß deswegen schon mal im Knast.

    In Deutschland wird das Projekt durch einen Anwalt für “notleidende Kredite” vertreten, am Standort USA findet sich statt eines Neutrino-Labors nur eine Briefkastenadresse in Montana, die von zahlreichen weiteren Firmen genutzt wird.

  3. Wolfgang Meier sagt:

    Wäre doch klasse wenn Tesla diese Technik in seine Autos verbauen könnte. Dann einen Wagen für den „kleinen Mann“ bauen könnte. Das Autowerk von ihm wäre dazu jedenfalls in der Lage. Er sagt ja selber, dass die Benzin-Motoren überholt sind. Das einige Problem bei den E-Autos ist die Battarie… das wäre dann damit ja gelöst! Und wer fährt schon 2000KM am Stück? Bis jetzt haben die Mächtigen es leider immer geschafft neue Technik zu verhindern. Aber das kann doch nicht auf dauer so weiter gehen. Auf das es mal klappt – mit welcher Technik auch immer!

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