13-jähriger Schüler blamiert die etablierte Wissenschaft??

Unter dem Titel: “Kernfusionsanlage im Schullabor gebaut -13-Jähriger bringt Forscher zum Staunen” berichtet N24 am 07.03.2014 über einen 13-järigen Schüler namens Jamie Edwards, der im Schullabor einen Kernfusionsreaktor gebaut hat.

Jamies LaborMit seinem Minireaktor soll er die Kernfusion, die auf unserer Sonne stetig abläuft, experimentell durchführen können. “Zwei Wasserstoffatome verschmelzen zu einem Heliumatom und setzen dabei viel Energie frei.”

 

 

Unabhängig davon, ob das nun eine Sensation ist oder nicht, oder ob das nur schöne Werbung für die Atomlobby ist, oder auch, dass ich nichts von Kernfusion halte, bei der Radioaktivität entsteht – es ist eine ganz phantastische Leistung eines wirklich jungen Amateurforschers. Ein Knirps, der sein Hobby schon fast zu seiner Berufung macht.

Auch muss man die Unterstützung seines Schuldirektors, der das nicht nur erlaubte, sondern sogar noch mit finanzierte und ihm noch Fachleute zur Seite stellte, damit auch die Sicherheit gewährleistet ist, hoch anerkennen. Der hat wirklich pädagogisch wertvoll gehandelt.

Aus solchen “kleinen Talenten” können große Menschen werden, wenn man sie nur unterstützt. Ich hoffe nur, dass er während seiner weiteren Entwicklung selbst zu der Erkenntnis kommt, das Kernfusion dieser Art der falsche Weg ist.

Super Jamie!!

Hier der N24-Bericht

Hier Jamies Internetseite

Foto: von Jamies Internetseite

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2 Kommentare zu 13-jähriger Schüler blamiert die etablierte Wissenschaft??

  1. Regen sagt:

    Der Junge hat vermutlich einen Fusor gebaut.
    Elektrostatischer Trägheitseinschluss ist eine Methode, ein Plasma hoher Dichte und hoher Ionenenergie alleine oder vor allem mit Hilfe eines elektrischen Feldes zu erzeugen.
    Da bei den Wasserstoff-Fusionsreaktionen Neutronen freigesetzt werden, kann der elektrostatische Trägheitseinschluss als Basis für eine Neutronenquelle genutzt werden.

    Mit dem Verfahren kann aber keine Häufigkeit der Fusionsreaktionen erreicht werden, die für eine Netto-Energiegewinnung ausreichen würde, als Reaktorprinzip zur Erzeugung von Strom ist das also ungeeignet, die Energielobby kann sich also beruhigt zurücklehnen.

    So was konnten bisher weltweit nur wenige Privatpersonen erfolgreich bauen, daher: „Hut ab, Jamie!“

  2. Tony sagt:

    In diesem Artikel stehen fehlerhafte Informationen. Bei der oben beschriebenen Kernfusion (cold fusion) entstehen bei niedrigen Temperaturen große Mengen Energie. Was diese Technik so viel fortschrittlicher macht als Kernspaltung (hot fusion) ist das eben KEINE RADIOAKTIVITÄT FREI WIRD!!!!!!! Somit ist diese Technik eine erhebliche Gefahr für die Atomlobby die Miliardenverluste und absolut WERTLOSE REAKTOREN durch diese Technik befürchtet.

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