“Kabel ade: Forscher übertragen Strom 5 Meter durch die Luft”

Titelt wiwo.de (Wirtschafts Woche Green) am 07.05.2014.

Soll uns das vom Hocker hauen?

Weiter heißt es da, Zitat:” Wissenschaftler in Daejon, Südkorea, haben jetzt einen LED-Fernseher und drei 40-Watt Ventilatoren über eine Entfernung von fünf Metern drahtlos mit Energie versorgt- und damit einen neuen Rekord bei der kabellosen Stromübertragung gesetzt (auch als Induktion bekannt).”

kabellos

 

Donnerwetter!
Die Schreiberlinge der wiwo.de sind ja wirklich topinformiert.


Nun, wenigstens machen sie noch einen kleinen Hinweis, dass schon mal so etwas geglückt ist – Zitat:

“Die fünf Meter Entfernung, die die koreanischen Wissenschaftler überbrücken konnten, stellen einen neuen Rekord dar. Bisher hielt ihn ein Team um Marin Soljacic vom Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Amerikaner konnten 2007 mit dem sogenannten Coupled Magnetic Resonance System (CMRS) über eine Distanz von 2,1 Meter genug Strom übertragen, um eine 60-Watt-Lampe zum leuchten zu bringen.”

Das “Beweisvideo”:

5 Meter Rekord?

Die Firma Managed Energy Technology übertrug bereits 2008 kabellos 20 Watt über 148 KM s. hier

Und, liebe wiwo.de Schreiberlinge, kennt Ihr unseren deutschen Prof. Dr. Konstantin Meyl nicht? Der wohl schon seit gut 15 Jahren die drahtlose Energieübertragung nach Tesla erforscht. Auch nicht weitere Forscher, die Tesla schon bestätigt haben?

Warum unterschlagt Ihr Nikola Tesla selbst? Weil der so böse war und schon Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die Energie einmal um den ganzen Globus übertragen konnte? Oder weil Ihr nicht dürft?

Euer “Qualitätsjournalismus” lässt erheblich zu wünschen übrig.
Hier könnt Ihr mal Nachhilfe bekommen, damit Ihr auch mal was dazulernt. Auch wenn Ihr sowas natürlich nicht schreiben dürft. Nexus Magazin

” Freie Energie – Teslas drahtlose Elektrizität”

Hier geht es zum Volksverdummungsartikel der wiwo.de

Wer für so viel Qualitätsjournalismus auch noch bezahlt, muss mit dem Klammerbeutel gepudert sein.

Foto: Schnappschuss aus dem Video

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu “Kabel ade: Forscher übertragen Strom 5 Meter durch die Luft”

  1. Hans Würtz sagt:

    Da der Strahlungswiderstand der leistung – auskoppelden Spule klein ist, kommen Anpaßverluste dieser Sendespule (Magnetische Antenne) sehr zum Tragen. Auf der Empfangsseite sieht es nicht besser aus. Die Leistungsübertragung zwischen Sender – und Empfängerspule erfolgt im extremen Nahfeld beider Spulenantennen. Hierbei wird die magnetische Feldkomponente genutzt. Diese magnetische Komponente fällt mit (1/Radius) zur dritten Potenz ab. Eine ganze Menge Sendeleistung geht mit zunehmendem Abstand an der Empfängerspule vorbei; also das Ganze nicht gerade berauschend.

  2. Hans Würtz sagt:

    Auf den ersten Blick interessant; aber nicht zu empfehlen!

    Jede unserer 70 bis 90 Billionen Körperzellen arbeitet magneto – elektrisch. Unkontrollierte Einstrahlungen und längere Expositionszeitspannen können zu Fehlfunktionen dieser Zellen führen. Unsere Zellen haben schon genügend Streß, da brauchen sie diese starken elektromagnetischen Wellen nicht auch noch!

    Da die Eingangsselektion eines jeden Empfängers endlich ist, kann das zu erheblichen Störungen im Telekommunikationsbereich kommen (Zustopfeffekt in der Nähe dieser Strahlungsquellen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.