Elektroautos mit 5-facher Reichweite?

Endlich mal eine echte Innovation im Automobilbereich!

Nein! Natürlich nicht von unserer sogenannten Hi Tech Automobilindustrie! Die bezeichnet ja ein neues Videospiel im Bordcomputer mittlerweile als Innovation.

Ein wirklich innovatives Forschungs- und Entwicklungszentrum in Vaduz, Liechtenstein, namens nanoFLOWCELL AG, gegründet Ende 2013, betreibt eine Weiterentwicklung in der Antriebstechnik, die Flusszellen-Technologie.

quant e-sportlimousine
Im nanoFLOWCELL DigiLab in Zürich arbeitet der Entwicklungsleiter, Nunzio La Veccia mit seinem Team an Quantenchemie auf Basis der Molekulartechnik. Seit Jahren werden dazu bereits Versuche zum Ladungstransport simuliert, in digitalen Modellen getestet und zur Erprobung synthetisiert.

Auf dem Genfer Autosalon 2014 war bereits Premiere der QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL® Antrieb. Kein Show- oder Conceptcar, sondern ein Fahrzeug, das für die Staßenzulassung ausgelegt ist.

Ein reinrassiges E-Auto. mit 920 PS aus vier E-Motoren (einer pro Rad) , in 2,8 Sec.von 0 auf 100 KMh und über 300 KMh schnell. “Also ein ganz normales, familientaugliches Auto mit vier Sitzen.”

QUANT-e-Sportlimousine_side_doors-openDen Strom für die vier E-Motoren stellt die neue nanoFLOWCELL® her. Eigentlich eine weiter entwickelte Redox-Flussbatterie. Erklärung und Schema hier auf Wikipedia
Wobei die Einsatzmöglichkeiten lt. Wikipedia mit dieser neuen nanoFLOWCELL® schon überholt sind, wie man an diesem neuen Fahrzeug sieht. Eine saubere Antriebstechnologie.

Mit dem Fahrzeug wird die – nun wirklich innovative – Speichertechnologie nanoFLOWCELL® im Fahrbetrieb getestet. Die Ladestrategien zu Rekuperation, die Regenration der Zell-Ladung, Qualitäts- und Sicherheitskontrollen werden weiter entwickelt.

quant e-sportlimousineLaut Internetseite der nanoFLOWCELL AG liegen die Vorteile dieser neuen Technologie in der hohen Ladedichte, der hohen Leistungsdichte und dem geringen Gewicht gegenüber den herkömmlichen Energiespeicher-Systemen. Sowie ein sehr guter Wirkungsgrad und dass keine bewegten Teile benötigt werden.

Die derzeitigen Ergebnisse sollen vielversprechend sein. Das System ermöglicht mit ca. 600 V Nennspannung und 50 Ampere Nennstromstärke eine Dauerleistung von 30 KW. Im Vergleich zur aktuellen Lithium-Ionentechnik soll das der 5-fache Wert sein und somit eine 5-fache Reichweite bei E-Autos bringen.

Bis so etwas mal in Fahrzeugen für Otto Normalverbraucher zu erhalten ist, wenn überhaupt, werden wohl Jahrzehnte vergehen. Man kennt ja die Verzögerungs-/Verhinderungstaktik der Automobilkonzerne nur zu gut. Schließlich spielt die seit über 30 Jahren mit der Wasserstoffzelle herum, hat wasserstofftaugliche Motoren entwickelt und behauptet dreist, es würde nicht wirtschaftlich funktionieren. Volksverdummung pur.

Was die westlichen Autobauer von Elektroautos halten, spiegelt die Aussage vom VW-Autoboss, Piëch, wieder, die er zu Tesla Motors auf dem Genfer Autosalon von sich gab: “Dafür habe ich in meiner Garage keinen Platz.”  Da schwingt wohl eher der Groll mit, dass so ein kleines Unternehmen es wagt – auch noch erfolgreich – die verhassten Elektroautos zu bauen, die seinen Ölkonzernen das Geschäft versauen.

Bevor wir solche nanoFLOWCELL-Technik in Serienautos erleben, werden wir wohl eher perfekte Lösungen von kleinen privaten Umrüstern bekommen. Von denen gibt es ja schon einige, die Verbrennungsmotoren ausbauen und durch Elektromotoren ersetzen. Zwar aufgrund der miserablen Batterietechnik noch mit geringen Reichweiten.

QUANT-e-Sportlimousine_interieur_cockpit_with Light

Aber neue Entwicklungen, die es bereits gibt und die auch funktionieren, werden die Reichweiten sogar verzehnfachen. Leider dürfen wir darüber noch nicht berichten – aber auch das wird kommen.

Die Befreiung aus der Energieknechtschaft hat schon längst begonnen. Hochmut kommt vor dem Fall, Herr Piëch! Und: Dekadenz war der Niedergang eines jeden Reiches!

Foto/nanoFLOWCELL AG

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5 Kommentare zu Elektroautos mit 5-facher Reichweite?

  1. klebefolien sagt:

    Vielen dank für den tollen Artikel und die ausführliche Information. Die Informationen sind ziemlich hilfreich.

    Gruß Anna

  2. Hans Würtz sagt:

    Hallo Freunde moderner Antriebstechnik,

    die ETABLIERTE WISSENSCHAFT “changed” langsam aber sicher. Sie freundet sich mehr und mehr mit der “Nullpunktenergie elektromagnetischer Wellen des Quantenvakuums (Kurzform: Raumenergie)” an.

    Es fällt den Wissenschaftlern aber noch schwer das Kind beim Namen zu nennen.

    Den Erdöl produzierenden Ländern werden die im Link gezeigten Ergebnisse überhaupt nicht gefallen; insbesondere die abgebildeten Meßkurven.

    Gewiß, mit Wasser kann man in der Regel kein Auto fahren. Das Wasser ist bei dem im Link gezeigten Energie – Converter nur Mittel zum Zweck – quasi vergleichbar mit einem Katalysator – um die Wandlung der Energie des Raumes in Reale Energie zu ermöglichen.
    Nach Einstein sind in jedem Kubikmeter Raum ungeheure Energien vorhanden.

    Nach der weltweiten Energieform – Umstellung wird danach kein Erdöl mehr zur Energiegewinnung benötigt.
    Realistisch betrachtet, könnte diese Umstellung weitestgehend in 15 Jahren abgeschlossen sein.

    Die z. Z. in vielen Laboratorien der Welt laufenden Untersuchungen basieren auf den Forschungen und Entwicklungen des Amerikaners Stanley Meyer. Er wurde 1998 vergiftet und starb.

    http://wasserwandel.info/waw-nanopulsDC-HHO-IJEE_13_v3n1.pdf

    Viel Freude bei der Lektüre!

    • Heinrich sagt:

      Was soll denn dieses Auto mit “Raumenergie” zu tun haben? Hier wird lediglich eine neue Batterietechnologie eingesetzt, eben die Flusszellen-Batterie. Wie bei jeder Batterie muss auch hier beim Aufladen mehr Energie aufgewendet werden als man dann aus der Batterie herausbekommt.
      Stanley Meyer: der hatte nie ein Wasserauto. Da er Vorauszahlungen für den Bau eines Prototyps angenommen hatte aber weder liefern noch zurückzahlen konnte, wurde er wegen Betrugs verurteilt. Seine Elektrolysezelle wurde im Zuge des Prozesses geprüft, sie war nicht besser als jede andere. Meyer starb einen plötzlichen Tod, wurde aber nicht vergiftet, dafür gibt es nicht den geringsten Hinweis. Laut Obduktionsbericht starb er an einem Hirnaneurysma. Sein Patent ist bekannt, es gab danach viele Nachbauversuche, aber niemand konnte danach eine Elektrolysezelle mit besonderen Eigenschaften bauen.

      Der verlinkte Artikel wird der Öllobby keinerlei Sorgen bereiten. Die dort behaupteten Ergebnisse wird niemand reproduzieren können, sie sind eindeutig falsch. Hier waren die Reviewer nicht sehr aufmerksam, so ein Artikel sollte in einer seriösen Zeitschrift jedenfalls nicht ohne Nachbesserungen abgedruckt weerden. Das verwendete Verfahren ist sehr einfach und wurde schon früher zig-fach versucht, ohne dass eine nennenswerte Verbesserung der Zelleneffizienz erzielt wurde. Diese bleibt immer deutlich unter 100%, wie es ja die Energieerhaltung nun einmal nahe legt. Ob es sich hier um Messfehler oder um bewusste Täuschung handelt, ist aus der Distanz nicht zu entscheiden. Raumenergie hat sich jedenfalls bei der Elektrolyse noch nie feststellen lassen.

  3. Hans Würtz sagt:

    Es geht noch besser!
    Alle namhaften Autohersteller waren schon in seinem Unternehmen und ließen sich den REGENERATIVE ACCELERATION GENERATOR (RAG) vorführen. Der kanadische Erfinder Thane C. Heinz und Prädident des Unternehmens Potential +/- Difference Insurance hat einen Generator entwickelt, der ab einer Geschwindigkeit von ca. 20 km/h die Batterie lädt und selbst zum Motor wird.
    Im Bereich der Elektroantriebe wird es noch spannend!

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