Kalte Fusion – Andrea Rossi Tagung in Zürich

Am 08. und 09. September 2012 fand in Zürich eine Tagung zum Thema Kalte Fusion – Andrea Rossi E-Cat statt. Veranstalter warern Adolf und Inge Schneider von der TransAltec AG, Zürich.
Hot CatDie Veranstaltung war gut besucht, wie man auf dem nachfol-genden Video von Sterling Allan, Peswiki, sehen kann. Andrea Rossi referierte hauptsächlich über die Ergebnisse der Verifizierung des „Hot Cat“ durch die Universität Bologna vom 16.07.2012.. Bei diesem Test ging es um die 1-MW-Anlagen oder wie Rossi sagt, den Industrie E-Cat.

Mit der kalten Fusion oder low energy nuclear reaction (LENR) wird ja heißer Wasserdampf erzeugt. Am Anfang der Entwicklung produzierten die E-Cats Temperaturen zwischen 200 und 400 Grad Celsius. In der weiteren Entwicklung erreichte Rossi dann 600 Grad Celsius und jetzt ist er bei 800 bis 1200 Grad Celsius angelangt, was eben auch durch die Universität Bologna bestätigt wurde.

Einerseits sind diese hohen Temperaturen wohl techn. notwendig um damit über eine angeschlossene Dampfturbine oder einen Sterlingmotor elektrischen Strom zu erzeugen und andererseits sollen diese E-Cats ja auch für die Wärmeproduktion eingesetzt werden. Diese Verifizierung ist vor allem auch wichtig gewesen für die Produktzertifizierung, die wohl für diese 1-MW-Anlagen gerade erreicht werden soll.

(Internetgerüchten zufolge soll wohl der E-Cat zwingend an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden oder mit einer Gasversorgung ausgestattet sein. Davon soll wohl die Zulassung abhängen, weil man verhindern möchte, dass der E-Cat im Selbstläufermodus läuft – angeblich aus Sicherheitsgründen. Ich könnte mir das gut vorstellen, da die Rockefeller- und Rothschildlakaien diese Technnik möglichst ganz verhindern wollen)

Hot CatAuf jeden Fall können wir alle gespannt sein, wie lange sich das mit der Zulassung hinzieht und ob Rossi die überhaupt bekommt. Bei den Fragen und Antworten am zweiten Tag der Tagung geht Rossi auch auf die Zertifizierung näher ein – dazu bitte das zweite Video ansehen.

Die Entwicklung der 1-MW-Anlagen ist natürlich ganz genauso wichtig für die kleinen E-Cats, also die 5 oder 10 KWh – Anlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Wie aus dem Vortrag hervorgeht, besteht ja die aktuelle 1-MW-Anlage aus 19 zusammengeschalteten E-Cats plus drei in Reserve, die einspringen falls einer von  den 19 ausfällt. D. h., jeder E-Cat dieser Anlage bringt ca. 53 KWh Leistung. Das ist also nur das 10-fache eines 5-KW E-Cat für ein Einfamilienhaus. Daraus kann man wohl ableiten, dass die Erkenntnisse, die mit der 1-MW-Anlage gesammelt werden, auch auf die kleinen E-Cats angewendet werden können.

Wichtig war, dass die Universität Bologna hier auch den COP von 2,5 (Coefficient of performance – oder einfach ausgedrückt:“Es kommt 2,5 mal so viel Energie raus, wie reingesteckt wird.“) bestätigt hat und natürlich überhaupt, dass Rossis Technik funktioniert, was einige immer noch bezweifeln. Diese COP-Angabe ist laut Rossi eine Minimumangabe – erreicht wird bereits mehr und das Ziel ist ein COP von 6 zu erreichen. Hierbei ist aber der „Selbstläufermodus“ – der E-Cat versorgt sich selbst mit Energie, also ohne Energiezufuhr von außen, gar nicht berücksichtigt, was aber den COP vervielfacht!

Die Verweigerer und „Schlechtschreiber“ von den Mainstreammedien, die ewigen Nörgler, Zweifler und Besserwisser können verzapfen, was sie wollen, am Ergebnis ändert das nichts mehr. Die funktionierende kalte Fusion kann man nicht mehr leugnen. Übrigens haben die Chinesen auch schon ihre kalte Fusion patentieren lassen! Das sagt ja wohl schon genug!
Wer alles genau wissen will, der soll sich bitte die Viedos von Sterling Allan ansehen und für diejenigen, die lieber lesen, gibt es Rossis Vortrag hier 105322688-Penon4-1 in schriftlicher Ausführung. Links für die zwei Dateien auch unten.

Video vom Rossi-Vortrag

 

Video Fragen und Antworten

 

Rossi Interview danach

Die Welt verneigt sich vor Andrea Rossi und Sergio Focardi – hoffentlich!

http://www.scribd.com/doc/105322688/Penon4-1
http://www.scribd.com/doc/105325449/Hot-Cat-Data

Fotos: aus PDF Rossi/Fabio Penon, M.Eng (Nuclear Engineering Specialist).

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15 Kommentare zu Kalte Fusion – Andrea Rossi Tagung in Zürich

  1. Wolf sagt:

    Hier nochmals die Bitte,
    ist jemand in der Lage, die bisher zur Verfügung stehenden Patentschriften zur kalten Fusion, und den Bericht, und die Internetseite der Lomonov Universität, ins Deutsche zu übersetzen, beim QEG hat es ja auch geklappt, zumindest in diesem Fall würde das Sinn machen, denn diese Technik müsste nachbaubar sein, mir würde es reichen, das es dann nach diversen Versuchen, ein Ergebnis zeigen würde, das Projekt dann soweit umzusetzen, das damit ein Haus beheizt werden kann, ist dann nicht mehr das große Problem, und die Erlaubnis von Seiten der angeblichen Behörden oder TÜV, ist mir sowas von egal, sollte es dann funktionieren, werde ich die Nachbauanleitung auf dieser Seite, und im Netz kostenlos, auf eigenes Risiko zum Nutzen der Menschen und der Nachbauer veröffentlichen, ein Teil des Ablaufs, denke ich zu kennen, aber es sind noch einige Vorgänge im dunklen, deswegen diese Bitte um Übersetzung, und es würde dazu noch die Mithilfe eines Elektronikers benötigt.

  2. livio sagt:

    na ich glaube das auch die konkurenz jetzt etwas in der hand hat un hoffe dass lange warten sich lohnt für normale leute weil Die andere haben keine grosse interesse verschiedene kraftwerke oelkorncern und solarwerken musten dann passen…

  3. heinrich huber sagt:

    Fazit: Nach der “Woche der Wahrheit für Rossis LENR-Technologie” ist der der Status rund um die angebliche Energie-Revolution von Andrea Rossi kaum verändert. Wirklich glaubwürdige Nachweise, dass die Reaktoren funktionieren, fehlen und werden – wie immer – für die Zukunft angekündigt. Die Rahmenbedingungen der Konferenz mit unprofessioneller Technik (beispielsweise fehlt eine Smultan-Übersetzung, was heutzutage bei int. Konferenzen üblich ist) und eben solchen Vorträgen insbesondere aus inhaltlicher Sicht, lassen eher den Schluss zu, dass keiner der Lizenznehmer wirklich einen funktionierenden E-CAT gesehen hat und aus dieser Erfahrung berichten kann.

  4. heinrich huber sagt:

    Ich erlaube mir hier noch was zu den chineischen Patent anzubringen. Bezüglich dem Brillouin Hot-Tube Boiler. Ein patent in China wird sehr sehr locker erteilt, oftmals gar nicht geprüft. China ist somit das „Erfinderland Nr. 1“ geworden.
    Hierzu: http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-12/china-patente

    Bis jetzt habe ich noch keinen funktioniernden e-cat gesehen. nix.
    auch keine wirklichen Beweise, nur dinge von Hören und sagen. usw. — es gibt keine beweie für den E-cat bis jetzt —

    • admin sagt:

      Ja, ja, die Chinesen …
      Werden Sie auch nicht, bis die „Dinger“ serienreif sind und offiziell vorgestellt werden. Reicht nicht die Verifizierung durch zwei unabhängige Universitäten und die NASA?

      • heinrich huber sagt:

        Es ist die Frge, was die wirklich in der uni bolognia gesehen haben.. heißen dampf getestet… aber die haben nicht zerlegt oder ähnliches um die Energie zu ergründen.
        Da kann ganz schlicht und einfach ein kleiner elektroboiler drinnen sein.
        Die Nase. was haben die verifiziert? Man hört von der Nasa nicht sehr viel… Also, genau betrachtet ist dies alles sehr sehr zweifelhaft… leider.

      • heinrich huber sagt:

        1. Die Nasa ist eine Regierungsbehörde aus den USA? Wie paßt dies mit Ihren Verschwörungsgedanken, bezüglich Rockefeller und Co zusammen?
        2. die Uni in Italien, die haben nicht in der Gerät reingesehen…
        Andreas macht eine grosse Show, bleibt aber die Beweise schuldig… Warum läßt er das mit der Show nicht einfach bleiben, entwickelt leise fertig und kommt dann.. Warum..
        ganz einfach.. er braucht Leute, welche in die e-cat im Sack investiert. Und Frau und Herr Schneider machen schon Veranstaltungen und kassieren hierfür gut ab.
        Wäre dort der e-cat in Betrieb zu sehen gewesen hätte ich mich zu der Veranstaltung angemeldet und wäre hingegangen. Sogar die 100 euro hätte ich dann bezahlt.

        Ich habe im übrigen auch persönlich gar nichts gegen Andreas Rossini, aber ich nur nicht daß mögliche Betrüger mehr Aufmerksamkeit erhalten als wirkliche Erfinder, von denen wir bisher noch gar nichts gehört haben.

        Also, beweise fehlen.
        Eine möglichkeit für gutes Marketing wäre. Rossini baut einen e-cat in eine alte Dampflock, und fährt dann von moskau bis Wladiwostok, mit presse .. oder vielleicht ähnliches in einem anderen Land, weil die Russen wollen natürlich noch öl und gas verkaufen..

        Was in zürich stattgefunden hat war ein Zahlenaffentheater.

  5. YouMan sagt:

    Ich bin einer von vielen Skeptikern was A. Rossi und seinen E-Cat betrifft. Aber Rossi hätte jederzeit die Chance mich und alle anderen zu überzeugen. Er bräuchte nur einen unabhängigen Test von anerkannten, seriösen, wissenschaftlichen Fachpersonal zulassen. Dazu braucht man nicht einmal eine Uni. Jeder gelernte Techniker, der mit ein paar einfachen Messgeräten umgehen kann, kann den Wirkungsgrad herausmessen. Der E-Cat selbst könnte dabei eine völlige Black-Box bleiben, nur Input und Output interessiert uns, d.h. es besteht nicht geringste Gefahr, dass jemand die Erfindung klaut. Obwohl Rossi für die Durchführung eines unabhängigen Tests sogar bereits eine Menge Geld geboten wurde (Dick Smith, 1.000.000$!), lehnt er jeglichen unabhängigen Test mit lächerlichen Begründungen ab!

    Nun, jeder kann glauben, was er will. Aber es sollte einen Grundsatz geben: Zu jedem Glauben sollte es ein Kriterium geben, welches es ermöglicht, seinen Glauben aufzugeben, wenn es zutrifft. Das nennt man Falsifikationsprinzip. Alles andere ist Dogmatismus.

    Wie gesagt: Uns Skeptiker würde ein unabhängiger, bestätigter Test überzeugen.
    Wie steht’s mit euch Rossi-Anhängern? Stellt euch doch einmal selbst die Frage: Was würde euch davon überzeugen, dass Rossi nichts anderes ist, als ein ganz ausgefuchster Scharlatan?

    • admin sagt:

      mir reicht die Verifizierung durch zwei unabhängige Universitäten und die NASA

    • heinrich huber sagt:

      Hallo youman,
      ich bin da genau bei Ihnen. In zürich hätte es hierfür die Möglichkeit gegeben, da angeblich doch der e-cat mit einem sgs zeugnis als unbedenklich eingestuft wurde. Rossini sucht die Öffentlichkeit, hierfür auch seine Webseiten mit allseinen Ideen. Aber er liefert nicht die Beweise. Bis jetzt ist Andreas jeden Beweis für sein Gerät schuldig geblieben. Das ist eben die traurige Tatsache.

  6. heinrich huber sagt:

    Nachtrag:
    Ein Erfinder muß genug crativen Geist haben um bei einer 2 tage dauernden Veranstaltung die Chance zu nützen sein produkt glaubwürdig darzustellen.

    Dies könnte wie folgt aussehen. Das Gerät in einem Glaskasten. So, daß man sieht, daß keine leitung nach ausßen besteht, die anderen dinge auch in Glas oder klarem kunststoff. Dann zwei Tage oder auch länger laufen lassen unter ständigen kontrollmöglichkeit der presse. Wenn dies dann so bewiesn würde, dann wäre das Merkel Diktatur Stromprojekt, in D erledigt.

    Aber warum macht Rossini dies nicht… ???
    Diese Idee hätte er doch bei einem funktionierenden Gerät auch.

    Ich persönlich würde in das Rossini Projekt so wie es sich darstellt nicht einen Euro investieren.

  7. heinrich huber sagt:

    Ja, sehr merkwürdig diese „Erfinder“. Ich hoffe auch sehr, daß es hier einen Durchbruch zu einer neuen Energie gibt.

    Aber:
    aber es gibt genug Gründe die seriösität anzuzsweifeln.
    – logisches Denken-
    Andreas R. unterhält mehrere Webseiten für das Marketing. Hier läßt er nichs aus. D.h. er ist sehr an der Bekanntmachung der Technik, bzw. e-cat interessiert.

    Dann gibt es eine Veranstaltung in Zürich. Dort wird im Zahlen rumgeworfen, welche in jetzigen Statidum für die Interessierten gar nicht so wichtig sind. Die Leute zahlen sogar noch ca. 100 euro pro person eintritt an gutglaubenleute wie Frau und Herrn Schneider, welche diese Veranstaltung organsiert haben.

    Aber das wichtigste für ein gutes Marketing, eine laufende Anlage gab es offensichtlich in Zürich nicht zu sehen.

    Wie kann das sein, bei diesem Aufwand, wo doch die Anlage SGS geprüft sein soll, bezüglich schädliche Auswirkungen auf die Umwelt. (ja ein elektrischer Wasserererhitzter ist ja auch umweltschonend)

    Bis heute gibt es keine wirklichen Beweise, daß Herr Andreas Rossini eine Anlage, wie in seinen Behauptungen wirklich hat.

    Tatsächlich werden schon T-Schorts für 30 Dollar mit Rossini kopf und senkrechten Finger vermarktet… Vielleicht ist das die wirkliche Geschäftsidee…

  8. H.Hollweg sagt:

    Liebe Freunde der freien Energie,

    ich beschäftige mich jetzt mit A.Rossi und seinem e-cat seit
    Anfang des Jahres 2011, also seit mehr als anderthalb Jahren
    und ich muß leider sagen, wir sind keinen Schritt weiterge-
    kommen.
    Anfang diesen Jahres war A.Rossi euphorisch und kündigte den
    Start der Massenproduktion des home-e-cat für Ende 2012 oder
    spätestens Anfang 2013 an. Davon sind wir meilenweit davon ent-
    fernt.
    Ich habe ein Screiben vorliegen vom Chef der e-cat-Deutschland
    Gmbh,Gerd Neumann, in dem es heißt: „… die Auslieferung wird
    mindestens noch bis Mitte nächsten Jahres dauern.“ (mindestens!)
    Zu den anderen Projekten:

    Die Keshe Foundation beschäftigt sich jetzt mit afrikanischer
    Weltraumfahrt! (ohne Worte).

    Die Markteinführung des Edelgasmotors wurde auf Dezember ver-
    schoben und ob man ihn dann kaufen kann, steht in den Sterne.

    Also immer schön fröhlich bleiben.

    • heinrich huber sagt:

      WEnn es nur einen wirklichen Beweis der Funktion gäbe, wären wir weiter.. es wäre dann auch ok, wenn alles noch ein paar Jahre für die zuverlässige Umsetzung braucht.

      Das gleiche zum dem Rohner plasmamotor… nur ein laufen von einer minute nachgewiesen wäre schon ok. (für das sog. handwerkliche, gute mechanik, usw. gibt es dann genug leute, welche helfen können.)

      Aber auch hier ist nix passiert, ich habe mir den Film vom plasmamotor angesehen, wie Rohner das Zeugs zusammenbaut.
      Völlig unmöglich, daß diese Konstruktion zuverlässig unter dauerlast arbeiten kann. (da fehlt ja alles was hierfür notwendig wäre, schon angefangen bei bei der Schmierung)

      Aber ich denke wir sollten Pr. Dr. Turtur die stange halten.
      Es ist bewiesen daß es dunkle Energie gibt.. und auch, daß es
      scharze Schafe bei manchen „Erdindern“ gibt.

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